Gstöttner gewinnt Online. Neulengbacher setzt sich bei Bewerb des Verbands durch.

Von Claus Stumpfer. Erstellt am 01. Juli 2020 (00:59)
Der St. Christophener Andi Gstöttner schoss daheim.
privat

Auch für die Bogensportler gab es in der Corona-Krise natürlich keine Wettkämpfe. Abhilfe bot aber die Corona-Online-Challenge. Und der Neulengbacher Andreas Gstöttner holte sich bei dem vom österreichischen Bogensportverband (ÖBSV) injizierten Bewerb souverän den Sieg.

Wer mitmachen wollte konnte sich melden und sich registrieren lassen. Und viele der österreichischen Topschützen nahmen die Chance wahr, endlich wieder wettkampfmäßig zu schießen. „Das Starterfeld war wirklich herausragend stark“, erzählt Gstöttner. Es standen zwei Qualifikationsrunden am Programm wonach die Besten vier der Qualifikation das Halbfinale bestritten, danach folgten die Finals. Damen und Herren schossen gemeinsam in ihren Bogenklassen.„Es war echt eine tolle Sache und ich hoffe, es wird auch nächstes Jahr stattfinden“, ist der Neulengbacher Andreas Gstöttner von der Idee begeistert.

Gstöttner lag nach der Qualifikation in Führung und traf im Halbfinale auf seinen Teamkollegen Dieter Daxböck, der auf Rang vier nach der Qualifikation gelegen war. Mit 6:0 stieg Gstöttner dann ins Goldfinale auf. in diesem traf er auf Elisabeth Straka aus Gloggnitz. Für Dieter ging es im Kampf um die Bronzemedaille ebenfalls gegen eine Schützin. Martina Wöll aus Tirol hatte sich in hervorragender Form präsentiert.

Im Finale konnte sich Gstöttner gegen die sehr stark schießende Straka mit 7:3 durchsetzen. Daxböck holte sich mit einem 6:4 gegen Wöll den Sieg und Platz drei.

Die Sportler und Sportlerin konnten vom vereinseigenen Platz mitmachen. Jeder Teilnehmer filmte sich mit einer eigenen Kamera oder Handy. Der ÖBSV übertrug die Bilder online.„Natürlich waren die Bedingungen nicht hundertprozentig für alle gleich, obwohl das Wetter eigentlich perfekt auf allen teilnehmenden Plätzen mitspielte“. berichtet gstöttner, für den es wie für praktisch alle teilnehmer aber hauptsächlich darum ging, sich wieder mit Athleten von Tirol bis Wien bei einem Turnier zu matchen.