Sima Celo blieb bei erstem e-Turnier-Sieg eiskalt. Die dritte der Celo-Schwestern aus Neulengbach bezwang im Finale ungarische Topfavoritin. Auch Funda Celo war unbezwingbar.

Von Claus Stumpfer. Erstellt am 24. Juni 2020 (00:23)
Sima Celo zeigte diesmal, dass sie ihren beiden älteren Schwestern um nichts nachsteht.
privat

Das „Austrian Junior Open 2020 E-Tournament“ war bislang mit knapp 800 Nennungen aus 46 Nationen aller fünf Kontinente das größte der bisherigen Online-Wettkämpfe.

Zur „Heldin“ der Celo-Sisters avancierte diesmal die knapp vierzehnjährige Sima, die mit einer tollen Gesamtleistung unter 42 Starterinnen aus 23 Nationen aufzeigen konnte. Schon die Vorrunde beendete die Neulengbacherin als Zweite ihres Pools (24,2 Punkte) hinter der Italienerin Roberta Dominici ITA (25,0). Und dann erreichte sie mit 24,2:23,5-Punkten gegen Anastasija Mitrovic (Montenegro) das Viertelfinale und mit 23,3:22,8 gegen Madelyn Kennaway (USA) das Semifinale. Auch die starke Italienerin Asia Gruppioni (23,6) konnte den Finaleinzug Simas (23,8) nicht verhindern.

Dort wartet mit der sieggewohnten Eszter Takacs eine übermächtige Gegnerin, was Sima diesmal nicht im Geringsten beeindruckte: Sie schob die favorisierte Ungarin mit 24,2:24,0 auf Rang zwei und holte Gold nach Niederösterreich.

Nur Isra musste diesmal „Federn lassen“

Auch Simas ältere Schwester Isra beendete die U-16-Vorrunde der Kadettinnen (38 Starterinnen/17 Nationen) als Zweite ihres Pools (24,5) hinter der Indonesierin Aghnia Amzami (24,7). Das Achtelfinale gegen die Italienerin Greta Poli (23,6) ging knapp mit 23,7 Punkte an die SLZ/HASL-Athletin, im Viertelfinale musste sie mit 24,4:24,6 der Indonesierin Amzami den Vortritt lassen, was den fünften Endrang ergab.

U-16-Fünfter wurde auch der Salzburger Emre Tosun, der ab Herbst ins NÖ SLZ/HASL-System eintreten wird.

Keine Vorrunde benötigte SLZ/HASL-Absolventin Funda Celo in der U 21 (13 Athletinnen/9 Nationen): Mit klaren Siegen über die Engländerin Jordanna Williams (24,4:23,2) und die Italienerin Nicole Guerriero (23,8:23,0) bewältigte sie Viertel- und Semifinale problemlos und fand auch im siegreichen Goldkampf gegen die burgenländische Nationalteamkollegin Anna Lena Eidler (23,9:22,8) wenig Widerstand.