Zeiner gegen den Rest. Top-Piloten aus der ganzen Welt waren zu Gast in Böheimkirchen beim Event mit Kirchstettens Lokalmatador.

Von Claus Stumpfer. Erstellt am 23. Juli 2019 (00:48)
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Der Kirchstettner Markus Zeiner verpasste den Heimsieg beim FAI-Weltcupbewerb in Böheimkirchen nur hauchdünn — Rang zwei!

Letzte Woche fand am Fluggelände des Modellclub Böheimkirchen/Kirchstetten die „Metallbau Sonnleitner“ F3A-Trophy statt. Dieser internationale Wettbewerb für ferngesteuerte Kunstflugmodelle zählt zur Gesamtwertung des FAI-World-Cup und fand zum zweiten Mal in Niederösterreich statt.

So war es nicht verwunderlich, dass viele Länder ihre absoluten Toppiloten beziehungsweise das komplette Nationalteam nach Böheimkirchen entsandt hatten. Insgesamt waren 30 Piloten aus zehn Nationen am Start. Die weiteste Anreise hatten Russel Edwards aus Australien und Andrew Palmer aus Neuseeland.

Bei schwierigen Wetterbedingungen (starker Wind und teilweise Regen) entwickelte sich ein spannender Dreikampf zwischen Europameister Gernot Bruckmann aus Österreich, Christian Niklaß aus Deutschland und dem Lokalmatador Markus Zeiner. „In dieser höchsten und schwierigsten Klasse des Modellkunstfluges müssen die Piloten 17 vorgegebene Figuren innerhalb von acht Minuten möglichst präzise und fehlerfrei einem internationalen Werterteam präsentieren“, erklärt Zeiner. Letztlich musste er sich nur seinem Nationalteamkollegen Bruckmann geschlagen geben. inter dem Deutschen folgte dann als Vierter mit Wolfgang Krahofer ein weiterer Österreicher und der Norweger Alexander Heindel.

Die Siegerehrung nahmen Böheimkirchens Bürgermeister Johann Hell sein Vize Franz Gugerell und die Sponsorfamilie Sonnleitner vor.