Zweimal Bronze für Gstöttner. Versöhnlicher Abschluss zum Saisonende für den St. Christophener Andreas Gstöttner mit zwei dritten Plätzen beim Central European Cup in Ungarn.

Von Claus Stumpfer. Erstellt am 08. Oktober 2019 (01:55)
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Andreas Gstöttner holte zweimal Bronze und Dieter Daxböck (kleines Bild, r.) wurde bei den Junioren Zweiter.

Das Finalwochenende des Central European Cup (CEC) in Ungarn war für den St. Christophener Andreas Gstöttner  ein gelungener Abschluss der Outdoorsaison. Bei nochmals sommerlichen Temperaturen und einem Ambiente, das einem Finale würdig war, konnte sich Gstöttner gleich zwei Podestplätze holen.

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Am Samstag wurde der vierte Bewerb des CECs durchgeführt. Es wurden zwei Qualifikationsrunden geschossen, die gleichzeitig das Endergebnis waren. Nach der ersten Runde belegte Gstöttner den zweiten Platz hinter Àrpad Banda aus Ungarn. Am Ende der zweiten Runde war er mit 646 Ringen mit Juraj Duchod aus der Slowakai ringgleich, Juraj hatte mehr 10er und setzte sich vor Andreas auf Platz zwei. Sieger wurde der Lokalmatador.

Tags darauf wurde der CEC Grand Prix ausgetragen. Ein neues Turniersystem, das großen Anklang bei den Aktiven und Zuschauern fand. „Es ist super, denn jeder schießt mehrere Matches und fällt nicht, so wie bei der gewohnten Elimination gleich bei einer Niederlage aus, sondern hat noch Chancen weiterzukommen“, erklärt Gstöttner. Bei dem lief es besonders gut, gewann er doch von zehn Matches gleich acht, bei einem Unentschieden und einer Niederlage. Am Ende gab es auch hier den dritten Platz für ihn.

Steigerung muss her in den Eliminationsrunden

„Dieses Wochenende war doch noch ein versöhnlicher Abschluss meiner heurigen Saison. Mit meiner Leistung in den Qualifikationen bin ich für heuer zufrieden. Ich blieb, außer bei dem jetzigen Turnier, kein einziges Mal unter 650 Ringen und hab mich immer gut platziert für die Eliminationsrunden“, zieht der Neulengbacher Bilanz. „Das ist das große Ziel, wieder stark in den Eliminationen zu werden.“

Gstöttner nahm durch seinen dicht gedrängten Weltcup-Turnierkalender „nur“ an zwei der vier Turniere des Central European Cups (CEC) teil. Er wurde in die Gesamtwertung nicht gewertet, da man dafür mindestens bei drei Turniere dabei gewesen sein muss.

Dieter Daxböck war ebenfalls mit dabei. Er ging bei den Junioren an den Start. In der ersten Qualirunde kam er nicht wirklich in den Bewerb. Trotzdem belegte er am Ende der ersten Runde den guten Rang drei. In der zweiten Runde konnte er aufholen und mit nur einem Ring Unterschied verpasste er nur ganz knapp den Sieg — Platz zwei hinter Mátyás Balogh aus Ungarn! Selbst war er mit seiner Leistung aber nicht ganz zufrieden. „Die erste Runde war ein bisschen krampfig. Am Ende aber bin ich mit meinem zweiten Platz aber zufrieden!“