Bisamberg

Erstellt am 10. Oktober 2018, 04:20

von Julian Widermann

Andreas Hofer wurde zu Saisonende Dritter. Bahn-Spezialist Andreas Hofer landete zum Ende der Fahrzeit noch einmal auf dem Podest. Training wird fortgesetzt.

Anspruchsvoll. Die Strecke in Klein-Engersdorf liegt Andreas Hofer ganz besonders. 2011 und 2015 holte er dort den Titel, jetzt fuhr er die Bronzemedaille ein.  |  Wieshofer F., Wieshofer F.

Nur eine Woche nach den Weltmeisterschaften in Innsbruck stiegen in Klein-Engersdorf die letzten Titelkämpfe 2018. Der Lagerhaus Korneuburg-Grand Prix lud zu den Staatsmeisterschaften im Kriterium. Andreas Hofer hatte damit noch eine Gelegenheit vor Saisonende, sich mit der österreichischen Elite zu messen.

In der Radsportszene ist Andi Hofer vor allem für seine Künste auf der Bahn bekannt. Dort konnte sich der gebürtige Saubersdorfer bereits 2011 und 2015 den Titel sichern. Ironischerweise ausgerechnet in Klein-Engersdorf. Eigentlich ein gutes Omen für den ambitionierten Radprofi.

Letzten Endes reichte es auf dem anspruchsvollen Kurs zwar nicht für die Goldmedaille, dafür aber immerhin für Bronze. Vor ihm konnten sich noch Lukas Schlemmer sowie Daniel Lehner platzieren. In den engen Gassen ging es heiß her und Hofer musste stets auf der Hut sein.

Dennoch war der Saubersdorfer gegenüber seiner Performance und seinem Umfeld alles in allem positiv gestimmt: „Meine Form war relativ gut. Das Team hat auch gut funktioniert und gute Teamarbeit geleistet. Insgesamt war es eine solide Saison, für die nächste Saison wünsche ich mir mehrere Stockerlplätze!“

Um dieses Ziel zu erreichen, wird der Radprofi nicht wie der Rest seines Teams in die Trainingspause gehen, sondern sich gleich auf die Querfeldein- und Bahnsaison vorbereiten.