Bei 35 Grad quer durch Salzburg. Die Würflacherin Evelyne Lachner war beim „Mozart 100 Ultra“ am Start und durfte jubeln

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 02. Juli 2019 (02:11)
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Freude. Auf den letzten 15 Kilometern drehte Lachner den Spieß um und holte sich am Ende den zweiten Platz in der Damenwertung.

Obwohl es rund um Evelyne Lachner in letzter Zeit ruhiger wurde, hat sie das von ihrer Leidenschaft, dem Laufen, nicht abgehalten. Jetzt wollte die Würflacherin ihre Ausdauer beim „Mozart 100 Ultra“ wieder unter Beweis stellen.

„Nachdem ich heuer schon mehrere kürzere Trails gelaufen bin, stand nun eines meiner Saisonziele am Programm“, freute sich Lachner auf die neue Herausforderung. Die Läuferin des LC Running Puchberg ging entspannt in den Bewerb, bei dem sie 63 Kilo- und 2.000 Höhenmeter hinter sich lassen musste. „Natürlich habe ich vorher fleißig Laufkilometer gesammelt, da ich wusste, dass dieses Streckenprofil eine echte Herausforderung wird“, muss Lachner schmunzeln, denn vor allem liegen ihr die steilen und nicht flachen Passagen.

Auch das Wetter stellte für die Läuferin eine Herausforderung dar. 35 Grad hatte es am Bewerbstag und daher ist sie auch in einem sehr langsamen Tempo gestartet. „Die Route führte über nicht nennenswerte Steigungen rund um den Fuschlsee bei praller Sonne. Alles nicht meine Verhältnisse“, beschreibt sie die Bedingungen. Dennoch konnte sich Lachner immer in den Top Fünf der Damen halten. „Ich muss ehrlich sagen, dass es keinen Spaß gemacht hat“, war sie über die eher flachen Passagen alles andere als glücklich.

Doch dann kamen die letzten 15 Kilometer und die zwei steilsten Anstiege des gesamten Laufes. Im Finish gab die Würflacherin noch einmal alles und konnte sich auf dem zweiten Platz einreihen.