Erstellt am 13. März 2018, 03:00

von Julian Widermann

Zwangspause für Spitzenläufer Bock. Marius Bock zog sich eine ernsthaftem Verletzung zu und muss vorerst pausieren.

Verletzt. Marius Bock hat sich bei einer Laufveranstaltung in Wien am Fuß verletzt. In den nächsten sechs Wochen ist der Läufer des LC Breitenau mit Gips unterwegs. Ob er beim Ironman im Juli starten kann, steht daher vorerst noch in den Sternen.  |  privat

Nun hat es auch ihn getroffen. Marius Bock, Läufer des LC Breitenau, hat sich seine erste schwere Verletzung zugezogen. Doch Aufgeben kommt für ihn nicht in Frage.
Der Spitzenathlet laboriert derzeit an einem Bruch des linken Sprunggelenks sowie an einem Bänderriss. Passiert ist die Verletzung in Wien bei einer Laufveranstaltung. Nach zwei Kilometern verspürte er plötzlich einen Knacks im Sprunggelenk.

Nun ist der Läufer für sechs Wochen gehindert, seiner Leidenschaft nachzugehen. Doch das tut dem keinen Abbruch. „Für einen Sportler ist das auch sehr wohl die Möglichkeit, mit solch einer negativen Erfahrung auch wieder mental gestärkt an einem erfolgreichen Comeback zu arbeiten,“ so Marius Bock. Sein Gips wird nun wöchentlich gewechselt. Das Bein muss absolut ruhig gestellt werden. Danach darf er wieder langsam beginnen zu schwimmen bzw. mit dem Rad zu fahren.

"Gesundheit steht im Vordergrund"

Besonders bitter für den Läufer: Die Teilnahme am Ironman im Juli ist noch nicht fix. Derzeit steht noch in den Sternen, ob der Athlet bis dahin fit genug sein wird, um wieder vorne mitmischen zu können. Aber langfristig gesehen möchte Marius Bock wieder an seine alten Leistungen und Erfolge anknüpfen. Einen Grund hat er: „Das Laufen beziehungsweise der Ausdauersport sind meine große Leidenschaft, das bedeutet mir sehr viel. Trotzdem steht jetzt einmal die Gesundheit im Vordergrund, um wieder voll fit zu werden, um wieder mit ganzer Energie angreifen zu können“, so die kämpferischen Worte des Spitzenläufers.