Payerbacher strebt in Tschechien nach Podest. Das heurige Super-Moto-Spektakel im tschechischen Vysoké Mýto wurde für Kevin Maurer zu einer gelungenen Aufholjagd.

Von Julian Widermann. Erstellt am 23. Juli 2019 (02:47)
Blackkiter
Stehaufmännchen. Kevin Maurer fuhr nach einer durchwachsenen Quali für das erste Rennen von Startplatz zehn auf Rang sechs vor.

Auf Kevin Maurer prasselte im Rahmen des Super-Moto-Rennens in Tschechien alles Mögliche ein. Obwohl er wegen eines Defekts seiner Maschine in der Qualifikation weit nach hinten fiel, konnte er in der Gesamtwertung noch einen Platz gut machen.

Langsam geht es für den Payerbacher ins Finish der heurigen Saison. Schließlich sind nur noch drei Rennen zu absolvieren. Das viertletzte Rennen in Tschechien nahm für Maurer einen durchwachsenen Lauf. Als seine Maschine in der Quali streikte, konnte er im ersten Rennen nur vom zehnten Platz starten.

Noch dazu spielte am Renntag auch noch das Wetter verrückt. Plötzlicher Regen und wie aus dem Nichts auftretender Sonnenschein, machten die Wahl der Reifen schwierig. Trotzdem meisterte Maurer die Situation und preschte auf Rang sechs vor.

Im zweiten Rennen ging ihm endgültig der Knopf auf. Nach mehreren geglückten Überholmanövern belegte er Rang fünf und rückte in der Gesamtwertung sogar noch einen Sprung nach vorne. Maurer hat große Ziele: „Ich werde mit allen Kräften versuchen, in der Jahreswertung auf dem Podest zu stehen.“