Aufstieg rückt für die Eisbären näher. Nationalliga Die Schützen der SG Pottschach Eisbären Neunkirchen konnten in der 3. Liga ihren zweiten Saisonsieg einfahren. Beim Spiel gegen Leader ESV Losenstein ist Siegen Pflicht.

Von Julian Widermann. Erstellt am 12. Mai 2021 (01:22)
Top-Leistung. Werner Pollros, Michael Hechtl, Manfred Aigner (vorne v.l.) sowie Kapitän Franz Gaulhofer, Stefan Weisz und Gerhard Hausleber (hinten v.l.) absolvierten ein gutes Match.
SG Pottschach NK, SG Pottschach NK

Großer Jubel bei den Eisbären! Nach zuletzt zwei Niederlagen hintereinander konnten sich die Schützen wieder fangen und Gegner HSV St. Michael beim Rückspiel auswärts mit 6:4 in die Schranken weisen.

Zu Hause mussten sich die Eisbären noch mit 6:4 knapp geschlagen geben. Auch in der Steiermark war das Spiel von einem ständigen Hin und Her geprägt. Die Gäste erwischten zum Auftakt jedoch den besseren Start und gewannen Durchgang eins klar mit 18:6. Anschließend machten es die Hausherren den Neunkirchnern gleich und glichen mit selbigem Resultat aus. Und nach der dritten Runde war das Spiel auch schon gedreht, sodass die Steirer mit 11:9 die Führung übernahmen. So schnell kann es also gehen im Sport. Doch Teamführer Franz Gaulhofer rief seine Mannen noch einmal zusammen, um die vorangegangenen Fehler zu besprechen.

Tatsächlich machten es die Eisbären im Anschluss besser und egalisierten den Rückstand. Nun stand es also 4:4 nach Punkten. Die letzte alles entscheidende Runde brach an. Kein Weg führte an einem Sieg im letzten Durchgang vorbei, um die Träume auf den Aufstieg doch noch zu wahren. Und ausgerechnet in diesem Durchgang klappe einfach alles bei den Gästen, sodass am Ende ein souveräner 24:8-Erfolg zu Buche stand – Gesamtresultat 6:4. Aktuell stehen die Schützen auf Rang zwei von vier Platzierungen. Tabellenführer ESV Losen-stein hat zwei Punkte mehr am Konto als die Eisbären. Am 15. Mai folgt daheim das Rückspiel gegen die Oberösterreicher, wobei mit einem Sieg ein Punktegleichstand hergestellt werden kann. Das Hinspiel endete 7:3 zugunsten der Losensteiner.

„Wir haben ein ebenbürtiges Team. Jedoch wird die Tagesverfassung entscheiden, und ob wir im Stande sein werden, unnötige kleine Fehler zu vermeiden“, analysiert Pressereferent Johann Hechtl die Ausgangslage im Spitzenduell. Nur der Erste steigt auf, der Zweitplatzierte hält die Klasse.