Superliga-Teams wieder auf Kurs. Nach zwei bitteren Niederlagen in der letzten Runde durften die Damen und Herren jetzt wieder über Siege jubeln.

Von Tanja Barta. Erstellt am 05. Februar 2019 (01:00)
Tanja Barta
Sieg. Michael Gollubits, Janze Luzan, Lukas Huber, Roland Schwarzer, Christoph Eßmeister, Dieter Konrath, Franz Wendl und Radovan Vlajkov führen weiterhin die Spitze in der Superliga Herren an.

Ja, die letzte Runde in der Superliga war für die Kegler aus Neunkirchen wahrlich keine Sternstunde. Umso motivierter gingen die Teams in der vergangenen Heimrunde an den Start – und dabei zeigten sowohl Damen als auch Herren erneut, wieso sie Meistertitel-Anwärter sind.

Den Anfang machten die Damen gegen die Keglerinnen aus Dornbirn. „Wir haben schon auf einen Sieg gehofft“, so Mannschaftsführer Hans-Jörg Genser. Dass die Neunkirchnerinnen dann doch 8:0 gewinnen würden, damit hat selbst er nicht gerechnet. „Besser geht es einfach nicht“, freut sich Genser mit seinen Damen. Besonders Legionärin Eva Sajko präsentiert sich momentan in Höchstform. Aber auch Team-Kücken Jennifer Kozak lieferte wieder eine tolle Leistung. Sie wird in dieser Woche beim Weltpokal in Tschechien für das österreichische Junioren-Team an den Start gehen.

„Nach dem letzten Spiel war das eine Wohltat. Wir sind wieder auf unserem Kurs!“Roland Schwarzer, Obmann

Gut gelaufen ist es auch für die Herren des SK FWT Composites Neunkirchen. Sie gingen gegen die Spieler des KSV Wien an den Start, einen Gegner, den die Neunkirchner auf keinen Fall unterschätzten. „Nach dem letzten Spiel war das einfach eine Wohltat“, resümiert Obmann Roland Schwarzer zufrieden den 7:1-Sieg. Vor allem Markus Gremel, der von der Bundes- in die Superliga wechselte, konnte wieder eine tolle Leistung liefern. „Er hat wirklich sehr gut gespielt“, lobt Schwarzer. Auch das neue Aushängeschild Lukas Huber stellte sein Können mit unglaublichen 661 Kegeln unter Beweis.

„Eigentlich haben fünf Spieler wirklich toll gespielt“, so der Obmann. Franz Wendl musste die Bahn nach zwei Durchgängen jedoch verlassen. „Die Leistung hat nicht gepasst, den Punkt hätten wir noch holen können“, begründet Schwarzer die Entscheidung. Unterm Strich ist der Vereinsobmann und Teambetreuer aber zufrieden mit dem Spielverlauf. Nun steht dem Team, genauso wie den Damen, eine kurze Pause bevor. Danach wollen beide Superliga-Mannschaften aus Neunkirchen wieder voll angreifen. „Wir sind wieder auf unserem Kurs. Das letzte Spiel hat Auftrieb gegeben“, so Schwarzer.