Das Unmögliche möglich gemacht. Superliga-Teams schließen Saison erfolgreich ab. Die Herren holten den Titel, die Damen wurden Vizemeister.

Von Tanja Barta. Erstellt am 09. April 2019 (02:26)
Barta
Jubel. Die Freude bei den beiden Superligamannschaften über das gelungene Saisonende war sehr groß.

„Ich war bei einem Spiel noch nie nervös, aber jetzt bin ich es“, Damen-Coach Hans-Jörg Genser fühlte mit seinen Keglerinnen mit, als es immer mehr nach einer Niederlage aussah. Die Herren konnten beruhigt in die letzte Meisterschaftsrunde gehen, sie fixierten ihren Titel schon in der Vorrunde.

Die Luft war schon fast zum Zerschneiden, als die Damen gegen BBSV Wien auf die Bahnen gingen. Tabellenerster gegen den Zweitplatzierten. Alles oder nichts. Die Neunkirchnerinnen starteten eigentlich von der besseren Position weg, ihre Nerven aber anscheinend nicht. Nichts hat so funktioniert, wie es eigentlich geplant war. Schon nach dem ersten Durchgang haben die Damen 100 Kegel verloren – und die waren bis zum Schluss auch nicht mehr aufzuholen. Obwohl die Damen bei diesem Match als Verlierer von der Bahn gingen, durften sie später dennoch die Silbermedaillen für ihren Vizemeistertitel entgegennehmen.

Bei den Herren ging es hingegen schon entspannter zu, obwohl hier ebenso Erstplatzierter gegen Zweitplatzierten gespielt hat. Da die Neunkirchner in der vorletzten Runde aber bereits so hoch gesiegt haben, konnte ihnen den Meistertitel keiner mehr nehmen – auch wenn sie verloren hätten. Die Herren der Superliga kegelten gegen den KSK Orth/Donau, eine junge Truppe, die mit den Neunkirchnern einen wahren Schaukampf lieferten. Am Ende hatten die Hausherren aber klar die Nase vorne – und zwar mit 127 Kegel Vorsprung.

Bei der großen Siegerehrung gab es für die Kegler aus Neunkirchen dann auch noch eine finanzielle Spende in der Höhe von 1.000 Euro. Diese werden in neue Dressen investiert.