Team Aigner siegte doppelt im Weltcup. Veronika und Elisabeth Aigner schafften es beim Weltcup in Zagreb unter einem starken Teilnehmerfeld zweimal auf Platz eins.

Von Julian Widermann. Erstellt am 22. Januar 2019 (02:00)
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Anfangs befürchtete das Geschwisterpaar Vroni und Lisi Aigner, dass es beim Weltcup in Zagreb Letzter werden könnte. Ein trügerisches Bild des perfekt eingespielten Teams, das sowohl bei Tag als auch Nacht sich die Goldmedaille sichern konnte.

Angst und Furcht – diese Gefühle kennen Vroni und Lisi auf der Skipiste eigentlich gar nicht. Doch je näher der Start rückte, desto stärker wurden auch die Versagensängste – obwohl im Vorhinein die Nachricht eintraf, dass die favorisierte Slowakin disqualifiziert wurde.

Aber auch diese Umstände änderten nichts daran, dass die beiden Schwestern das Ski fahren einfach im Blut haben und sie stets zu favorisieren sind. Sobald die beiden auf der Piste unterwegs waren, besiegelten die Schwester ihre Selbstzweifel und taten schlichtweg das, was sie am besten drauf haben – Ski fahren. Auch wenn die im Vorhinein so gefürchtete Favoritin ausfiel, war es doch beachtlich, dass die beiden sowohl bei Tag als auch bei Nacht auf den ersten Platz fahren konnten. „Sehr überraschend, es ist ein unglaubliches Gefühl“, jubelte Veronika Aigner am Ende des Tages und wankte in ihrem Gefühlschaos hin und her.

Die Ziele des Team-Aigners sind bei den nächsten Weltcup-Rennen, die vordersten Plätze wieder ordentlich aufzumischen.