Sieben heimische Wintersport-Talente - und ein Traum

Erstellt am 25. Jänner 2023 | 04:32
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European Youth Olympics
Wollen bei den European Youth Olympics aufzeigen: Die NÖ-Starter Nadine Hundegger, Pauline Bentz, Benjamin Parich, Alice Putschek, Artemis Tekin (von links)
Foto: Gepa Pictures Patrick Steiner
Starkes NÖ-Kontingent geht bei den European Youth Olympics im Friaul an den Start.

2.300 Sportlerinnen und Sportler aus 47 Nationen schnuppern beim „European Youth Olympics Festival“ in Friaul-Julisch-Venetien noch bis Samstag internationale Wettkampfluft. Österreich schickt ein 83-köpfiges Aufgebot mit Youngsters zwischen 14 und 17 Jahren ins Rennen – unter ihnen sieben NÖ-Talente, die zeigen wollen, was in ihnen steckt.

Die Vorbilder liegen auf der Hand – etwa die Göstlinger Technikspezialistin Kathi Gallhuber, die 2015 bei den Youth Olympics Slalom-Silber geholt hat. Drei blau-gelbe Alpine wollen ihr nacheifern: Paulina Bentz (SC Göstling), Nadine Hundegger (Rohr am Gebirge) und der Waidhofener Stephan Koch. „Sie gehen jedenfalls optimal vorbereitet in die Bewerbe“, versichert NÖ-Ski-Vizechefin Michaela Dorfmeister, „Stephan hat über den Sommer sogar in Australien und Neuseeland trainieren können.“

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Blau-gelbe Skihoffnungen beim Youth Olympics Festival: Paulina Bentz (SC Göstling), Stephan Koch (Sportunion Waidhofen) und Nadine Hundegger (SC Rohr am Gebirge).
Foto: NÖ Ski

Im Snowboard Freestyle geht der Marbacher Benjamin Parich (Union Trendsport Weichberger) an den Start. Beim „Big Air“ verpasste der 15-Jährige als 17. in der Qualifikation den Finaleinzug.

Kufen-Girls mit Abschlussproblemen

Beim rot-weiß-roten Eishockeyteam schwingen gleich drei NÖ-Girls den Schläger. Die jüngste Teilnehmerin: Alice Putschek vom EHC Klosterneuburg. Gemeinsam mit ihren Kolleginnen wie der Traisenerin Artemis Tekin (Lower Austrian Stars) und der Wiener Neustädterin Serena Unger, die in der Steiermark für die Neuberg Highlanders spielt, musste sie zum Auftakt eine 0:5-Niederlage gegen die finnischen Kufen-Cracks einstecken. Die Mädels aus Skandinavien waren einfach effizienter, auch wenn Österreich mehr Torschüsse als der Gegner verbuchen konnte.

„Auf ihre Leistung können die Mädels stolz sein“, richtet Coach Philipp Siutz sein Team auf. In Spittal an der Drau mussten sich Österreichs Girls der Slowakei in einem echten Krimi geschlagen geben – 4:5. Siutz: „Das letzte Quäntchen Glück hat gefehlt. Einen Punkt hätten sich die Mädchen mehr als verdient.“