Kremser mischen wieder ganz vorne mit

Mit dem Sieg im Nachtragsspiel über den HC Linz beendeten die Wachauer die erste Hälfte des Grunddurchgangs hinter Bregenz auf Rang 2, erfüllten damit klar die Erwartungen von Klubführung und Fans, wenngleich nach wie vor leistungsmäßig noch Luft nach oben besteht.

Erstellt am 28. November 2021 | 14:51
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FÖRTHOF UHK KREMS - HC LINZ AG 37:31 (19:17)

Dem UHK-Motor fehlte in der leeren Halle in der Anfangsphase vor allem die Unterstützung seiner Anhänger als Sprit, um auf Touren zu kommen. Die Linzer zeigen keinesfalls Respekt vor dem favorisierten Gegner und  ließen im Angriff  mit frechem Spiel die heimische Defensive alles andere als gut aussehen. Kein Wunder, dass die Gäste nach sechs Minuten mit 6:3 in Front lagen. Bei den Oberösterreichern führte der Ex-Kremser Lucijan Fižuleto nicht nur gekonnt Regie, sondern stellte  seine Abschlussstärke als zwölffacher Torschütze  unter Beweis. Krems-Trainer Ibish Thaqi beorderte dadurch den rekonvaleszenten Defensivspezialisten Gàbor Hàjdu aufs Spielfeld, um den heimischen Abwehrblock zu stabilisieren. Die Kremser profitierten in der Folge von zwei Zeitstrafen der Oberösterreicher (Fižuleto,  Bachmann), um in Minute 21 durch Youngster Benedikt Rudischer erstmals einen Gleichstand herzustellen (13:13). Zur Pause hatten die Wachauer durch zwei schöne Treffer von Routinier Romas Kirveliavičius erstmals die Nase vorne.

Linzern ging langsam die Puste aus

Mit Fortdauer des zweiten Spielabschnitts schwanden langsam die Kräfte der Linzer, die im Gegensatz zum UHK kaum Alternativen zur ihrer Stamm-Sechs hatten. Zudem steigerte auch Goalie Lukas Domesvscek seine Quote beträchtlich, machte einige Topchancen von Fižuleto   & Co zunichte, sodass die "Rot-Gelben" ab dem Spielstand von 25:24 (42.) kontinuierlich davonzogen, weil auch die Achse zwischen Rückraum und Kreisläufer Fabian Posch immer besser funktionierte. Mit dem Treffer von Matthias Führer zum 31:26 (49.) waren die Fronten klar abgesteckt. Die Truppe von Ibish Thaqi spielte in den letzten Minuten in der Offensive groß auf und ließ die mauen Anfangsminuten mit einem finalen Trefferfeuerwerk vergessen.  Wenn Jochmann & Co in der Grunddurchgang-Rückrunde in der Defensive konsequenter arbeiten, steht einem neuerlichen Höhenflug so wie in der Meistersaison 2018/2019 nichts im Wege.

Tore UHK Krems: Fabian Posch (7), Romas Kirveliavičius  (6), Sebastian Feichtinger (5), Jakob Jochmann (2/1), Matthias Führer (3), Kenan Hasecic (3), Benedikt Rudischer (3), Stephan Wiesbauer (3), Tobias Auß (2), Gašper Hrastnik (2),  Gàbor Hàjdu (1)