Kremser taumelten am Rande eines Debakels . Wie so oft in dieser Saison glich die Vorstellung der Kremser einem wackeligen Wellenritt auf einem Surfbrett, der am Ende auch resultatmäßig mit einer kalten Dusche und mit einem verdienten 35:29-Sieg der Fivers endete.

Von Bert Bauer. Erstellt am 07. März 2020 (13:33)

FIVERS MARGARETEN - ERBER UHK KREMS 35:29 (18:13).
Die ersten 15 Minuten gelang es den Wachauern, einigermaßen mit dem Erzrivalen Schritt zu halten (8:6 - Minute 15), aber auch schon in dieser Phase zeigte sich, dass Simek & Co kaum Zugriff auf das druckvolle Angriffsspiel der Heimischen bekamen. Der verletzte UHK-Abwehrregisseur Gabor Hajdu fehlte an allen Ecken und Enden, sodass vor allem der rot-weiß-rote Fivers-Shooting-Star Lukas Hutecek nicht in den Griff zu bekommen war. Auch der Tabellenführer musste mit Marin Martinovic auch einen Schlüsselspieler vorgeben. Der Siegestorschütze der Begegnung in Krems wurde durch Fabian Glätzl und Nikola Stevanovic aus der der unerschöpflichen Fivers-Talenteschmiede aber nahtlos ersetzt. 

Kurzes Kremser Aufbäumen

Auch nach dem Wechsel deutete bereits alles auf einen klaren Sieg des Favoriten hin, der seinen Vorsprung bis auf neun Tore ausbaute (25:16 - Minute 40, 30:22 - Minute 50). Die „Rot-Gelben“ steuerten schnurstracks einer deftigen Abfuhr zu. .Diese wollte der regierende Meister aber nicht zulassen und kämpfte sich im Finish noch einmal durch einen Treffer von David Nigg, dem besten UHK-Mann, bis auf drei Tore heran (32:29 - Minute 57). Die Aufholjagd erfolgte aber zu spät, der zweite vergebene Strafwurf von Jakob Jochmann passte anschließend ins Gesamtbild einer generell enttäuschenden Vorstellung der Thaqi-Truppe, der Leichtigkeit und Entschlossenheit auf dem Parkett gegenüber der Vorsaison abhanden gekommen ist.  

Torschützen Krems: Jakob Jochmann (4/3); Lucijan Fižuleto (6); Gunnar Prokop (1); Thomas Kandolf (4); Fabian Posch (1), Marko Simek (1), Kenan Hasecic (5), David Nigg (6), Aron Toman (1).

Torschützen Fivers: David Brandfellner (3); Vincent Schweiger (1); Tobias Wagner (6); Lukas Hutecek (6); Nikola Stevanovic (3); Eric Dammböck (1); Markus Kolar (3), Herbert Jonas (2), Leander Brenneis (1), Fabian Glätzl (5/3), Max Riede (2), Thomas Seidl (2).