Platz zwölf für Österreich bei Priester-Fußball-EM. Mit Platz zwölf unter 18 Nationen kehren Österreichs Geistliche von der Priesterfußball-Europameisterschaft in Prag zurück.

Von APA, Redaktion. Erstellt am 21. Februar 2020 (09:56)

Nach einem Auftaktsieg gegen Montenegro setzte es für die Elf um Kapitän und Tormann Hans Wurzer Niederlagen gegen den Kosovo, den späteren Finalisten Bosnien, Tschechien und Slowenien. Den Titel sicherte sich die Auswahl aus Polen. 2021 geht das Turnier in Rumänien in Szene.

In einer Aussendung bezeichnete sich die heimische Priester-Nationalmannschaft mit einem Augenzwinkern als das "vielleicht stabilste Team der Welt", schließlich verharre man seit Jahren beim Kontinentalturnier im Mittelfeld. Nach Rang elf im Vorjahr in Montenegro wurde auch heuer der angepeilte Top-Ten-Platz verfehlt.

Die Europameisterschaft wurde von Wurzer dennoch als Erfolg verbucht. "Es gab viele wunderbare Begegnungen mit anderen Kulturen, Tschechien war ein toller Gastgeber und neue Spieler wurden eingebaut."

Pepi Frank und Sepp Eppensteiner von der Diözesansportgemeinschaft Österreichs (DSGÖ) würdigten die Leistungen der Nationalspieler. „Diese Priester haben viel zu tun als Seelsorger. Es ist großartig, dass sie sich dennoch den Freiraum für Sport verschaffen und sich so fit halten.“ Die beiden obersten Kirchensportler des Landes erinnerten auch den Mehrwert des Turniers: Es gehe immer auch um Fair Play, Teamgeist und Freude an Bewegung. Weiters wurden die kulturellen Eigenheiten mitgebracht: zum Beispiel stimmten die Priester ihre populärsten Volkslieder an.