Michael Weiss: Kampfansage für WM. Michael Weiss will sich bei der Ironman-Weltmeisterschaft auf Hawaii weiter nach vorne orientieren. Im letzten Jahr wurde der Gumpoldskirchner 10.

Von Alexander Wastl. Erstellt am 11. Oktober 2019 (11:38)
Benni Schön

Die Ironman-Weltmeisterschaft in Kailua-Kona auf der Insel Hawaii: Sie ist das Nonplusultra der Ironman-Bewerbe. Im letzten Jahr schaffte der Gumpoldskirchner Michael Weiss mit Platz zehn nicht nur einen Karriere-Meilenstein, sondern erfüllte sich zugleich auch einen absoluten Lebenstraum - heuer will der 38-Jährige nachlegen.

Seit 1. Oktober weilt Weiss auf Hawaii, am Samstag um 6:25 Uhr Ortszeit (18.25 Uhr MEZ) fällt der Startschuss für den härtesten Ironman (3,86 Km Schwimmen, 180,2 Km Radfahren und 42,195 Km Laufen) der Welt. Die Vorbereitung läuft nach Plan, zuletzt holte der Profi-Triathlet beim Ironman 70.3 (Halbdistanz) in Cozumel (Mexiko) den dritten Platz. "Dort habe ich mich einmal an die schwüle Hitze angepasst, die Luftfeuchtigkeit war sogar noch höher", erzählt Weiss. Über die Rahmenbedingungen auf Hawaii berichtet Weiss: "Hier ist es wie immer: Windig, heiß, hohe Luftfeuchtigkeit."

Weiss wird begleitet von einem "super Team": Trainer Garth Fox, Schwimmtrainer Roman Lichal-Kratochvil, Philipp Jelinek (ORF) und Benni Schön (Fotograf) unterstützen Österreichs Ironman-Aushängeschild

Die Zielsetzung ist für Weiss klar: "Ich möchte mich im Gegensatz zum Vorjahr verbessern, Top Fünf in einem Ergebnis ausgedrückt - aber ich möchte mich einfach steigern." Diesbezüglich ist Weiss zuversichtlich, "da ich mich in allen drei Disziplinen gesteigert habe, vor allem beim Schwimmtraining in der Südstadt hart gearbeitet habe. Ich fühle mich super, letztes Jahr war ich vor dem Wettkampf krank." Generell fühlt sich Weiss "frischer, weil ich ich weniger Wettkämpfe als in der letzten Saison absolviert habe."