Endstation Achtelfinale: Amstetten im Challenge-Cup out

Erstellt am 19. Januar 2022 | 21:52
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Die Amstettner Europacupfighter schieden mit einem 0:3 im Rückspiel gegen Lausanne im CEV Challenge Cup aus. Beherzter Auftritt wurde nicht belohnt.

Das 2:3 in der Schweiz war eine gute Ausgangslage. Doch am Ende waren die Schweizer und vor allem Angreifer Daniel Ramirez zu stark für die Mostviertler. Vor allem im ersten Durchgang waren die Gäste stärker. Eigenfehler dominierten das Spiel bei den Heimischen und so setzte sich Lausanne mit 25:16 klar durch. Im zweiten Satz waren die Gäste stets vorne. Die Truppe von Trainer Andrej Urnaut steckte nicht auf und kämpfte sich zurück. Sogar zwei Satzbälle zum Ausgleich lagen auf der Hand der VCA-Spieler.

Mit dem Rücken zur Wand

Doch in der entscheidenden Phase brachte ein Servicefehler sowie ein Angriff ins Netz Lausanne auf die Siegerstraße. Auch im dritten Durchgang war den Heimischen das Kämpferherz nicht abzusprechen. Dennoch behält der Tabellendritte der Schweiz die Nerven und verwertete den zweiten Matchball der Partie zum 25:23. Somit setzte sich der Favorit klar durch und die Reise durch Europa ist für den VCA Amstetten beendet.

„Sie waren klar die bessere Mannschaft. Wir hatten uns aber nach dem Spiel in Lausanne Hoffnung gemacht. Zu Beginn hat uns ein wenig die Aggressivität gefehlt. Erst gegen Schluss sind wir reingekommen“, erklärt Maximilian Schober. Und Kapitän Florian Ringseis direkt nach der Partie: „Wir haben es nicht geschafft, unsere Taktik zu 100 Prozent durchzubekommen. Am Anfang hat das letzte Feuer ein wenig gefehlt. So auszuscheiden war Schade, weil wir eine Chance hatten.“

VCA AMSTETTEN NÖ – LUSANNE UC 0:3 (16:25, 25:27, 23:25).

Amstetten: Alexander Sprin, Szymon Rakowski, Aleksandar Veselinovic, Jakub Czyzowski, Jordan Deshane, Florian Ringseis, Patryk Napiorkowski, Srdjan Vracaric, Lauris Ochaya, Jonah Zelenka, Maximilian Schober, Jan Zaller, Sebastian Riegler.

Trainer: Andrej Urnaut