Schmirl versilberte seinen Europacup-Antritt

Erstellt am 05. Oktober 2022 | 02:29
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Schmirl mit Sieger Moreno Flores und den Dritten Romanczyk (v. l.).
Foto: ÖSB/Klaus Gstinig
Leistungskurve vor der WM Ende Oktober stimmt beim Rabensteiner.

Der Rabensteiner Alex Schmirl hat sein Mojo endgültig wiedergefunden! Nach einer anfangs schwierigen Saison, bei dem der österreichische Schützenbund dem Nachwuchs etliche Weltcupeinsätze, allerdings mit mäßigem Erfolg, gönnte, vertraut man seit Sommer wieder dem Olympiastarter von 2016. Und bislang hat der 33-Jährige das Vertrauen hundertprozentig gerechtfertigt.

Auch beim Finale des Lapua-Europacups in Zagreb, das als Generalprobe für die WM Ende Oktober diente, hat Schmirl sich den zweiten Platz im 300-m-Liegend-Bewerb gesichert. Er lieferte zudem zwei Top-10-Ergebnisse in den Dreistellungsbewerben.

Begonnen wurde das Finale der ESC-Europacupserie mit dem 300m-Standardgewehr Open. Schmirl kam auf ein Gesamtresultat von 580 Ringen, was ihn ringgleich mit dem Achtplatzierten auf Rang neun brachte. Mit Silvia Guignard (SUI, 587) siegte eine Dame in dieser Disziplin.

Im 300m-Gewehr-Dreistellungsmatch, das inzwischen im 3×20-Modus ausgetragen wird, stellte Istvan Peni (HUN) mit 586 Ringen sein europäisches Rekordergebnis ein. Ein Schütze war diesmal jedoch noch stärker: Dimitri Dutendas (FRA) setzte mit 588 die neue Rekordmarke. Schmirl erreichte mit erneut 580 Ringen wieder Rang neun – auch diesmal ringgleich mit dem Achten.

Im 300m-Liegend-Bewerb bekam Schmirl Verstärkung vom Tiroler Klaus Gstinig. Schmirl startete hervorragend mit zweimal hundert Ringen, fiel in Serie drei etwas zurück, konnte sich dann aber nochmals steigern. Seine 596 Ringe brachten ihm die Silbermedaille ein, nur einen Ring hinter Remi Moreno Flores (FRA).