Czerny mit Solosieg beim Karriegellauf

Purkersdorfer Triathlet Sebastian Czerny nützt Traditionsrennen des ASV Pressbaum Freizeit als letzten Test vor dem Ironman Austria Kärnten.

Claus Stumpfer
Claus Stumpfer Erstellt am 15. September 2021 | 00:36
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Sebastian Czerny präsentierte sich beim Karriegellauf und dem 1/8Man am Kamp schon in guter Form für den Ironman am Sonntag. Beim Sieg in Pressbaum fehlten ihm aber auch starke Konkurrenten.
Foto: privat

Die 57. Auflage des Karriegellauf wurde wie gewohnt vom ASV Pressbaum Freizeit perfekt organisiert und auch das Wetter passte am Samstag perfekt. Allein, die Pandemie war hinsichtlich Teilnehmerzahl doch deutlich zu spüren. „Vielleicht hat aber auch der Umsatnd, dass der Wien-Marathon heuer ausgerechnet auf den Traditionstermin des ASV Pressbaum verlegt wurde, ein bisschen dazu beigetragen, das im Hauptlauf doch recht wenige teilgenommen ahben“, bedauert auch Sieger Sebastian Czerny das Fehlen ernsthafter Konkurrenz für ihn selbst.

Karriegel als letzter Test vor dem Ironman Austria

Der Purkersdorfer konzentrierte sich daher darauf, selbst eine gute Zeit zu laufen. „Unter 30 Minuten wollte ich auf den anspruchsvollen 7,8 Kilometer dann doch bleiben“, schildert er sein Vorhaben. Und er schaffte es recht locker, obwohl er den Karriegellauf quasi in Kombination mit dem 1/8Man in Schönberg/Kamp lief, der am Sonntag in Szenne ging, als sehr gute Vorbereitung für den Ironman Austria Kärnten am kommenden Sonntag. „Wobei es mir beim Triathlon in erster Linie um einen letzten Materialcheck am Rad ging und um einen letzten ‚Durchputzer‘“, lacht er. Trotzdem landete Czerny hinter dem mehrmaligen Staatsmeister Andreas Silberbauer und dem Kaderathleten Christoph Pölzgutter am dritten Gesamtrang.

Den Karriegellauf bestritt er zwar dosiert, aber die Zeit von 29:28 Minuten ist für den Triathlon-Spezialisten trotzdem ansprechend. Abgeschlagen auf dem zweiten Platz landete der M-40-Läufer Michael Szymoniuk (33:04). Schnellste Dame war Judith Raunig (41:57,8).

Bei den zahlreichen Nachwuchsbewerben im Start-Zielgelände konnten zwar mehr als hundert Talente begrüßt werden, doch auch hier war man von den Traumzahlen vor der Pandemie mit oft mehr als 200 Startern doch recht weit entfernt. Die Leistungen der jungen Teilnehmer waren aber durchaus ansprechend.