Himberg

Erstellt am 09. Januar 2019, 02:11

von Raimund Novak

Sturz gut weggesteckt. Die Himbergerin Katrin Beierl kam beim Trainingslauf in Altenberg mit dem 2er-Bob ins Schleudern. Das Weltcuprennen beendete sie in den Top-Ten.

Da heben sie ab! Katrin Beierl und Jennifer Onasanya verlieren in dieser Szene den Grip und kippen um.  |  privat/ÖBSV-Liebl

Zwei Weltcuprennen hat Katrin Beierl schon absolviert: Im lettischen Sigulda wurde sie Siebente, in Winterberg in Deutschland landete die Himbergerin, die derzeit in Innsbruck lebt, auf Rang neun. Nun hat sie die schwierige Aufgabe in Altenberg (OÖ) hinter sich gebracht, allerdings nicht ohne Zwischenfälle.

Katrin Beierl  |  privat/ÖBSV-Liebl

Im Training verlor sie mit ihrer Teamkollegin, der Bremserin Jennifer Onasanya, die Kontrolle über den Bob und landete kopfüber am Eis. Kurz darauf verlief es im ersten Rennen schon besser und nach dem Start in den zweiten Lauf waren die Beiden sogar um sechs Hundertstel schneller unterwegs. Eine unangenehme Begegnung mit einer Bande brachte das Duo aber wieder aus ihrem Rhythmus. „Und das ist in Altenberg fatal, da du dich davon in der weiteren Fahrt nicht mehr erholen kannst. Alleine das Touchieren hat schon zwei bis drei Zehntel gekostet. Wirklich ärgerlich“, kommentierte Beierl diese Situation im zweiten Lauf. Am Ende reichte es dann aber noch für die dritte Top-Ten-Platzierung im Weltcup, wo sie derzeit den fünften Gesamtrang belegt.

Weiter geht es mit der Weltcup-Tour am Samstag im deutschen Königssee (ist zugleich Europameisterschaft), gefolgt von den Rennen in Igls und St. Moritz. „Diese Bahnen liegen mir allesamt besser, als jene in Altenberg“, startet die 25-Jährige voller Optimismus in die bevorstehenden Herausforderungen.