Neue Sportart regiert in der Braustadt. Mütter aus Schwechat gründeten eine Sektion und starteten erstmals in der österreichischen Liga.

Von Raimund Novak. Erstellt am 28. März 2018 (02:40)
Raimund Novak
Schwechats Truppe: Spielertrainerin Ella Raiber, Kapitänin Michaela Hofmann, Michaela Borbely, Daniela Moser, Katerin Ferraz-Leite, Theresia Grubmüller und Maria Schweighofer.

Als die ehemalige Profivolleyballerin Ella Raiber von der Sportart Cachibol erfuhr, war sie kurze Zeit später Feuer und Flamme. Sie zog sogar vor vier Monaten nach Schwechat, um in der Braustadt eine Sektion zu gründen, um diese Sportart, die aus einem Sozialprojekt für Mütter über 30 entstand, zu bewerben. „Gespielt wird ähnlich wie beim Volleyball, aber statt pritschen und baggern wird der Ball gefangen und geworfen“, erklärt Raiber beim Treffen mit der NÖN das Regelwerk.

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Punkt für die SVS! In dieser Szene beweist Maria Schweighofer ihre Wurfstärke am Netz.

Kurz nach der Gründung der Sektion „SVS Cachibol“ am 22. März folgte bereits das erste Meisterschaftsspiel in der Liga Süd gegen Pinkafeld. Mit 2:1 wurde die Partie gewonnen. „Wichtig ist, dass wir Spaß haben und uns ein Mal die Woche ein bisschen ablenken können“, freute sich Raiber über den Auftakterfolg.

Raiber ist nicht nur Trainerin der Schwechaterinnen, sondern auch vom Nationalteam. Im Vorjahr erreichte Österreich Platz 13 bei den ASKÖ-Weltspielen im lettischen Riga. Mit dabei waren auch drei Schwechaterinnen: Martha Keglevits, Michaela Borbely und Sabrina Prüger.