Schwechat eroberte Titel ohne „Huh“. Die SVS-Damen setzten sich im Ligafinale gegen den aktuellen Meister Hirm durch. Schlachtrufe blieben diesmal aus.

Von Raimund Novak. Erstellt am 19. Juni 2019 (02:12)
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Heimvorteil genutzt! Der neue Meister mit Theresia Grubmüller, Petra Puschmann, Maria Schweighofer, Karin Pozsgay, Kapitänin Michaela Hofmann, Trainerin Ella Raiber, Michaela Borbely, Petra Kratky, Brigitte Kluger und Katerina Ferraz-Leite.

Die Sieger der Gruppenphase ASKÖ Hirm, Inklusionswettkampfteam, First Styrian Panthers und SVS Schwechat lieferten sich spannende Duelle in kürzlich ausgetragenen Finalrunde. Diese fand heuer in Schwechat statt. Genauer in der Sporthalle des Bundesrealgymnasiums.

Im Vorfeld wurden die Teams von Mamanet-Generalsekretärin Sissi Speiser-Havel auf das Einhalten des Fair Play-Gedankens hingewiesen. Zu oft sei es in der Vergangenheit zu „aggressiven Verhaltensweisen“ gekommen. „Wir wurden auch einmal ermahnt, weil unsere Männer uns in einem Gruppenspiel, ähnlich wie die Fußballfans in Island, mit dem bekannten ‚Huh‘-Schlachtruf lautstark angefeuert haben“, erinnerte sich SVS-Trainerin Ella Raiber.

In Schwechat hatten sich allerdings alle korrekt verhalten und belohnten die Zuschauer mit spannenden Duellen. Angeführt von den Topscorerinnen Maria Schweighofer, Petra Buschmann und Martha Keglevits, konnte das SVS-Team den aktuellen Meister aus dem Burgenland, ASKÖ Hirm, mit 2:0 in Sätzen (21:14; 21:18) schlagen und den Titel einfahren.