Trautmannsdorf an der Leitha

Erstellt am 19. Dezember 2018, 02:40

von Raimund Novak

Ex-Trainer packte Schläger wieder aus. Mit nur zehn Spielern reisten die Trautmannsdorfer zum Spiel nach Zwettl. Roland Englert sprang als Goalie ein.

Überraschender Einsatz: Einst als Spielertrainer bei den Eisbären im Einsatz, stellte sich Roland Englert diesmal in das Tor.  |  Novak

Eine bittere Klatsche gab es für die Eisbären in Runde fünf der Zweiten Landesliga. In Zwettl verlor das Team von Obmann Thomas Kremser mit 2:15 – und das, obwohl das Hinspiel mit 9:2 gewonnen wurde. Der Hauptgrund der Niederlage: Ein stark dezimierter Kader.

Drei Verteidiger und sechs Stürmer standen den Eisbären im Duell mit den Hurricanes zur Verfügung. Von den drei Goalies war überhaupt keiner abrufbar. „Da mussten wir unseren alten Trainer, den Roland Englert, ausgraben. Er ist vollkommen unvorbereitet nach Zwettl gefahren und hat bei einem Zweikampf gleich seinen Schläger abgebrochen“, schildert der Obmann, der ebenfalls wieder einspringen musste. „Ich als 56-Jähriger habe so viel Eiszeit bekommen, dass ich nach dem Spiel ordentlich Luft schnappen musste. Im zweiten Drittel war ich schon dunkelblau“, bekam Kremser unter anderem einen Schlag in die Rippen ab.

Bei den Zwettlern geigte die Nummer 88, Patrick Kern, auf. Er fehlte im Hinspiel in der Brucker Eishalle, konnte aber in der Freianlage der Zwettler sechs Treffer erzielen. „Wir haben gehofft, dass unsere zwei flinken Stürmer, Philipp Maurer und Alexander Jezek, sich ein paar Mal die Scheibe schnappen und einnetzen, aber es gab letztendlich wenig Möglichkeiten“, so Kremser. Im kommenden Heimspiel gegen Eisenstadt, heute Mittwoch um 20.30 Uhr in der Brucker Eishalle, rechnet der Klubobmann wieder mit einem vollständigen Kader. Die Raptors konnten im Hinspiel einen 10:3-Sieg feiern.