Pesendorfer: „Wir sind stolz, am Start gewesen zu sein“. Katharina Pesendorfer erreichte das 3000m Hindernis-Finale, die 4×100m-Staffel startete als Außenseiter.

Von Raimund Novak. Erstellt am 17. Juli 2019 (02:48)
ÖLV
Links: Auf dem Weg ins Finale: Katharina Pesendorfer in Action.; Rechts: Formkurve zeigt nach oben: Dominik Hufnagl feilt noch an der Technik.

Die USA-Studentin Katharina Pesendorfer (SVS) verweilte nur kurz in Österreich, um kurze Zeit später im schwedischen Gävle eine schnelle Qualirunde über die 3000m Hindernis auf die Bahn zu knallen. Mit 10:21,81 Minuten war das Finalticket in der Tasche.

„Ich wollte meine Chance gegen Ende des Rennens suchen“, begann Pesendorfer den Lauf taktisch und ließ die schnell gestarteten Läuferinnen Tempo machen. Im Finale blieb sie dann unter den Erwartungen. An den österreichischen U23-Rekord, den sie in den USA knackte – es waren 10:14,44 Minuten – kam sie nicht heran. Mit 10:48,06 musste sie sich der Konkurrenz geschlagen geben.

„Es hapert noch an der Technik“

Dominik Hufnagl stellte im Halbfinale über die 400m Saisonbestleistung auf. Trotz der 47,48 Sekunden war der 22-Jährige SVS-Athlet nicht ganz zufrieden. „Nach meinem pfeifferschen Drüsenfieber war ich lange Zeit angeschlagen und konnte mich nur langsam erholen. Die Geschwindigkeit ist wieder da, aber an der Technik hapert es noch.“

Gemeinsam mit Teamkollegen Felix Einramhof sowie Nico Garea und Sebastian Gaugl startete er noch mit der 4×100m-Staffel. Mit 3:14.57 Minuten war gegen die Topnationen wie Deutschland, Großbritannien und Belgien nichts zu holen. „Es war schon toll, dass wir bei einer EM endlich eine Staffel stellen konnten. Wir sind stolz, für unsere Nation am Start gewesen zu sein“, meinte Hufnagl kurz vor dem Rückflug nach Österreich.