Aus im Viertelfinale für SKN St. Pölten. SKN verliert aufgrund fataler Dreierquote das vierte Play-off-Spiel gegen Oberwart und muss die Segel streichen.

Von Manuel Burger. Erstellt am 14. April 2021 (01:56)
Vor allem Zvonimir Cutuk (r.) hielt im dritten Spiel die St. Pöltner mit vier Dreiern in Folge im Spiel und sorgte so dafür, dass die Serie wenigstens in die Verlängerung ging.
Mayer

St. Pölten ist im Play-off-Viertelfinale an Cupsieger Oberwart gescheitert, die Burgenländer entschieden die „Best-of-five“-Serie vorzeitig mit 3:1 für sich. „Es wäre mehr möglich gewesen“, bilanzierte SKN-Headcoach Andreas Worenz. Nach fünf Niederlagen in Folge (zwei davon in den Play-offs) platzte im dritten Spiel in Oberwart endlich der Knoten. Durch den Auswärtssieg keimte beim SKN wieder Hoffnung auf, die Trendwende setzte sich am Sonntag im Heimspiel aber nicht fort.

Krayem in der Offense nicht ersetzbar

In einer von vielen Fehlern geprägten Partie (die Turnover-Bilanz lautete 22:20 für die Gäste) lieferte St. Pölten (erneut ohne den verletzten Spielmacher Krayem) in der Offensive eine schwache Leistung ab und brachte nur 59 Punkte aufs Scoreboard. In der kompletten Saison hatte der SKN nur einmal weniger getroffen (53 gegen Kapfenberg).

Während die Landeshauptstädter im dritten Spiel den Sieg durch die starke Trefferquote vom Dreier fixierten (13/29), lief im vierten Duell aus der Distanz überhaupt nichts zusammen. Von 32 Versuchen fanden nur vier ihr Ziel (12 Prozent). Und von der Freiwurflinie zeigte man erneut Schwächen (7/16).

„Mit der Quote vom Dreier und bei den Freiwürfen kannst du kein Spiel gewinnen. In der Defensive waren wir top, da kann ich uns keinen Vorwurf machen“, resümierte Worenz.

Wieder Thema waren die Referees, die in den ersten 19 Minuten der zweiten Halbzeit nur vier Fouls gegen Oberwart ahndeten. „Nicht nachvollziehbar“, klagt Worenz.