Dominant in der Kata. Die St. Pöltner Heeressportlerin Kristin Wieninger siegt in Slowenien. Celo-Sisters haben bei Quali für die Jugend-EM Nase vorn.

Von Claus Stumpfer. Erstellt am 03. Dezember 2019 (00:29)
Kristin Wieninger siegte in der allgemeinen Klasse.
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Die International Trbovlje Open – ein traditioneller Wettkampf, der in Slowenien heuer zum 47. Mal ausgetragen wurde — war für Österreichs Kata-Karateka die zweite Station auf dem Qualifikationsweg für die Jugend-Europameisterschaft im Februar 2020 in Budapest. Auf der Siegerstraße befanden sich wie erwartet die niederösterreichischen Vertreter.

Bei den Kadetten (U 16) gab es sowohl für die männlichen als auch für die weiblichen Starter Plätze auf dem Podest. Die Neulengbacherin Isra Celo (UKA Zen Tai Ryu St. Pölten) gewann den Bewerb vor den Burgenländerinnen Melanie Trejo und Elena Eidler sowie den Sloweninnen Ela Petan und Alja Kutija. Die Sport-Handelsschülerin siegte damit auch im zweiten der drei Quali-Turniere und hat das Ticket beinahe in der Tasche. Florian Zöchling (Mugendo Pyhra) teilte sich mit dem Salzburger Emre Tosun die Bronzemedaille und besitzt intakte EM-Teilnahmechancen.

Da kein U-21-Bewerb ausgeschrieben war, mussten die Jugend-EM-Kandidaten in der allgemeinen Klasse starten. SLZ/HASL-Athletin Funda Celo hielt als Zweitplatzierte ihre EM-Konkurrentin Patricia Bahledova (3.) abermals auf Distanz und besitzt wie ihre Schwester Isra beste Chancen auf einen Start in Budapest. Den Bewerb der allgemeinen Klasse gewann Heeressportlerin Kristin Wieninger aus St. Pölten, die für die Jugend-EM aber altersmäßig nicht mehr in Frage kommt.

Am Start waren auch die jungen Talente (U 14) und machten eine ausgezeichnete Figur: Sima Celo war einmal mehr beste Österreicherin dieser Kategorie und gewann Gold vor den Sloweninnen Osmanaj und Tomazic sowie der Burgenländerin Eidler. Matthias Niederl stellte abermals sein Talent unter Beweis und wurde Dritter in der männlichen Kategorie, die der Wiener Timon Wu gewann.