Gäste zünden ein Dreier-Feuerwerk. St. Pölten machtlos! Dornbirn versenkt 24 Distanzwürfe — Trefferquote von 65 Prozent.

Von Manuel Burger. Erstellt am 12. Februar 2019 (02:42)
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Nico Kaltenbrunner (l.) führte die Statistiken des UBC an: 18 Punkte, acht Rebounds und vier Assists.

ST. PÖLTEN - DORNBIRN 76:104. Viele Gästemannschaften hatte die St. Pöltner Halle schon erlebt, ein Team mit einer derart starken Ausbeute von der Dreierlinie ganz selten.

Hatten sich die Dornbirner im ersten Viertel mit vier erfolgreichen Dreipunktwürfen quasi aufgewärmt, ließen sie in den folgenden Abschnitten zweimal sieben und einmal sechs Treffer folgen. 24/37 Dreier macht 65 Prozent. „Was wir uns vorgenommen haben, ist uns nicht aufgegangen, nämlich den Score niedrig zu halten, Dreier zu verhindern“, schildert UBC-Headcoach Andi Worenz. Dornbirns Leistung? „Beeindruckend.“

Schon der erste Wurf der Vorarlberger im Spiel saß, natürlich aus der Distanz. In den ersten 3,5 Minuten gelang St. Pölten kein Punkt, in Minute vier lagen die Gastgeber schon mit 2:10 hinten. Im ersten Viertel verkürzte der UBC zwar auf 10:13, die letzten elf Punkte im Eröffnungsabschnitt gehörten aber den Gästen — 10:24!

Ausgeglichener verliefen die beiden folgenden Viertel (22:26, 25:27), jeweils aber mit dem besseren Ende für Dornbirn. Während St. Pölten in Minute 17 schon mit 19 Punkten hinten lag (22:41), kam die Truppe zu Beginn der zweiten Hälfte auf elf Zähler heran (39:50). Doch die Gäste stellten mit acht Punkten ensuite die Kräfteverhältnisse wieder her.

Um die Chance auf Platz fünf zu wahren, muss am Sonntag bei den Flames ein Sieg her.