Play-off für St. Pölten außer Sicht. Nach zwei weiteren Niederlagen nach dem Rückrundenstart sind die St. Pöltner im Keller angekommen.

Von Claus Stumpfer. Erstellt am 05. November 2019 (01:36)
Stumpfer
Mathias Bruckner war gegen Korneuburg noch der Lichtblick der St. Pöltner.

Die Falken konnten auch zum Rückrundenstart ihre Niederlagenserie nicht beenden. In einem hart geführten Derby gegen Korneuburg müssen sich Wieninger und Co am Feiertag mit 27:29 geschlagen geben. Ein knappes Ergebnis, allerdings machten die St. Pöltner nur zuu Beginn den Eindruck, als könnten sie das Spiel gewinnen. Rasch lag die Frey-Truppe 4:1 voran (8.). Doch in der elften Minute stand es bereits 5:5 und und danch gingen die Gäste auch erstmals in Front und setzten sich sogar etwas ab.

Die Hausherrn erweckten ten nie wirklich den Anschein, als könnten sie eine Aufholjagd starten. Meist belief sich der Abstand zwischen drei und fünf Tore. Erst eine Ausschlussserie im Finish ließ die Falken nochmals aufholen, allerdings war es zu spät, um zu punkten. Besonders negativ wirkte sich aus, dass Abwehrchef Martin zettel eine völlig unnötige rote Karte gezogen hatte (49.). Er fehlte dann auch im Angriff, als man einen Schützen aus der zweiten Reihe neben Kral benötigt hätte.

Falken auch gegen Atzgersdorf chancenlos

Keine Besserung brachte dann das Sonntagsspiel gegen die heuer starken Atzgersdorfer. Nur knapp zwanzig Minuten konnten die jungen St. Pöltner dagegenhalten — 7:8-Rückstand in der 18. Minute. Doch dann nimmt das Unglück seinen Lauf — 7:11 (21.). Auch ein Timeout kann die Talfahrt nicht stoppen. Leichte Tore sorgen noch vor der Pause für die Vorentscheidung. Mit 10:16 geht‘s in die Kabinen.

Tempogegenstöße der Gäste dominieren den Beginn der zweiten Halbzeit. Beim Stand von 13:21 ist endgültig die Luft draußen, 15 Minuten vor Schluss steht es 15:26. Danach wechseln die Coaches ihre Reihen munter durch — 24:34.