Kristin Wieninger hat Nase vorn. Funda Celo verliert Bronzekampf bei den Budapest Open. Rückschlag im Kampf ums WM-Ticket.

Von Claus Stumpfer. Erstellt am 15. September 2021 (01:01)
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Die St. Pöltnerin Kristin Wieninger macht großen Schritt in Richtung WM in Dubai.
privat

Mit 1786 Nennungen aus 34 Nationen (aus Afrika, Südamerika, Asien und Europa) waren die Budapest Karate Open ein würdiges Qualifikationsturnier für die Weltmeisterschaft im November in Dubai. Wie schon bei den Europameisterschaften wird das WM-Ticket im Kata-Bewerb der Damen mit großer Wahrscheinlichkeit wieder zwischen der Neulengbacherin Funda Celo und der St. Pöltnerin Kristin Wieninger (beide Zen Tai Ryu HAK) ausgefochten, die in der ungarischen Metropole beim ersten von drei Quali-Turnieren als einzige der Österreicherinnen wieder in die Runde der Medaillenkämpfe vorstießen.

Beide konnten die erste Runde ihrer Pools gewinnen, und in der nächsten Runde den zweiten Platz erkämpfen. Die Konkurrenz wird von Runde zu Runde stärker, weil jeweils nur die vier Besten aufsteigen dürfen. In Runde drei starten nur mehr acht Athletinnen, aufgeteilt auf zwei Pools. Wieninger wird Zweite ihrer Gruppe, FCelo Dritte im anderen Pool, was laut Reglement einen Bronzekampf der beiden ehemaligen SLZ-Sportlerinnen ergibt.

Die Ex-Sportgymnasiastin Wieninger gewinnt hauchdünn mit 24,8:24,6 Punkten vor der Ex-Sporthandelsschülerin und hat im internen Qualifikationskrimi vorerst die Nase vorn. Es kann sich aber im Rahmen der weiteren Turniere (Kranj Open und Polish Open) alles ändern.

Zwei weitere Österreicherinnen, die ihr Quali-Glück versuchten, Isra Celo und Laura Verschnig (Kärnten), blieben in diesem hochklassigen Turnier wie Cenk Tosun (Herzogenburg) bei den Herren bereits in der ersten Runde hängen. Der Altlengbacher Ronald Matky kam immerhin in die zweite Runde, in der er wie die weiteren drei Österreicher ausschied.