Favorit gibt Vollgas. Clemens Winter gewinnt den Lauf zum 20-Jahr-Jubiläum, verpasst nur knapp den Streckenrekord.

Von Claus Stumpfer. Erstellt am 16. Juli 2019 (01:53)
Jubel beim Zieleinlauf. Clemens Winter wurde seiner Favoritenrolle gerecht.
Jubel beim Zieleinlauf. Clemens Winter wurde seiner Favoritenrolle gerecht. privat

Die Naturfreunde St. Georgen/Ochsenburg mit Elisabeth Moser an der Spitze konnten bei der 20. Auflage des Laufs auf die Rudolfshöhe, der heuer wieder zum Traisental-Berglaufcup zählt, 188 Starter begrüßen. „Etwas weniger als im Vorjahr, aber durch den Regen ist die Strecke aufgeweicht und rutschig, was sich etliche Läufer wohl nicht antun wollten“, meint die Organisatorin. Zudem war auch die Wettervorhersage für den Sonntag nicht optimal, aber pünktlich vor dem Rennen kam die Sonne zum Vorschein – sehr zur Freude der Aktiven.

Mit Clemens Winter vom Team2012.at sorgte bei den Herren der Favorit von Anfang an für das Tempo. Letztlich blieb er auf der 8,2 Kilometer langen Strecke mit zwei knackigen Steigungen (350 Höhenmeter) mit der Zeit von 32:44 Minuten knapp unter dem angepeilten 4-Minuten-Schnitt (3:59). Den Streckenrekord konnte aber auch er nicht brechen.

Bei den Damen war Edith Losan vom TriRunLinz sein Pendant. Sie siegte in 43:55 (Kilometerschnitt 5:21). Ältester Teilnehmer war Hermann Eder von der Union Schenkenfelden (Jg. 1933) und die Jüngste bei den Nachwuchsläufen oben auf der Rudolfshöhe war Annika Hafner (Jg. 2016). Die weiteste Anreise hatte Franz Puckl vom LSV Kitzbühel. Alle sind ins Ziel gekommen und für gute Stimmung beim Start und im Ziel sorgte als Moderator NÖ Leichtathletikpräsident Gottfried Lammerhuber persönlich. Sein Resümee: „Wie immer ein sehr familiärer Lauf, bei dem der Veranstalter sehr bemüht für optimale Bedingungen sorgen.“