Frankenfels

Erstellt am 28. Dezember 2018, 03:19

von Claus Stumpfer

Pause kommt für Marc Digruber zur rechten Zeit. Marc Digruber hatte bei den beiden Rennen kurz vor Weihnachten das Glück nicht auf seiner Seite. Frankenfelser vor Ort.

Frankenfelser unter sich. Marc Digruber mit Lisa Seper, die in Saalbach hald, die Piste auszurutschen.  |  Leopold Wutzl

Eine schwierige Piste im Weltcup Ersatzort Saalbach-Hinterglemm am steilen und langen Zwölferkogel verlangte den besten Slalom-Akrobaten der Welt alles ab. Bei wechselnden Bedingungen erreichte Marc Digruber vom SC Mitterbach im ersten Durchgang Rang 25. Im zweiten Lauf fuhr der Frankenfelser mit totalem Angriff zwar die sechstbeste Laufzeit, konnte sich aber nur noch um drei Ränge verbessern. Ein überragender Marcel Hirscher siegte und zollte dem rasch eingesprungenem Saalbacher Skiclub großes Lob.

Voll gefordert waren die Pistenarbeiter um Streckenabschnittschef Rudi Reiss vom SCU Frankenfels. Lisa Seper arbeiteten fleißig mit, um bei widrigsten Bedingungen im Rennen die Spur auszurutschen. Digruber begrüßte auch seine lautstarken Fans aus dem Pielachtal.

Mit Selbstvertrauen ging es für Digruber weiter nach Madonna Di Campiglio, wo am Samstag dann tolle Bedingungen herrschten. Eine pickelharte durchgefrorene Slalom-Rennpiste sollte geringe Zeitabstände und fehlerfreie Fahrten garantieren. Digruber riskierte in seinem 60. Weltcuprennen im unteren Teil des ersten Durchgangs aber zuviel, verlor kurz den Rhythmus und leider kam in der drauf folgenden Vertikale das Aus. Prominente Kollegen, wie der Halbzeitführender Hirscher, Feller und auch Kristofferson sollten ihm bei diesem Rennen noch folgen.

Jung-Papa Digruber wird ein paar Tage Weihnachtspause einlegen und dann mit aufgeladenen Akkus bei den fünf Jänner- Klassikern in Zagreb, Adelboden, Wengen, Kitzbühel und Schladming neu durchstarten.