Erstellt am 13. März 2018, 01:17

von Claus Stumpfer

Karl doch am Podest. Wilhelmsburger holt im Weltcup in der PGS-Disziplinenenwertung noch den dritten Gesamtrang.

Benni Karl verpasste in Südkorea das Stockerl. Ans Aufhören denkt der Wilhelmsburger aber noch lange nicht.  |  NOEN, APA

In Scuol (Ostschweiz) stand der neunte und letzte Parallelriesentorlauf der laufenden Saison am Programm. Die kleinen PGS-Kristallkugeln waren zwar schon in Vorfeld an die Olympiasieger Ester Ledecka (CZE) und Nevin Galmarini (SUI) vergeben, für die ÖSV-Fahrer ging es allerdings noch um Top-3-Plätze in den Disziplinenwertungen.

Vom sechsten Platz noch vorgerückt

Bei den Herren hatten der drittplatzierte Alex Payer (Kärnten) und der auf Rang sechs liegende Benni Karl von Trendsport Weichberger noch Chancen auf einen Stockerlplatz. Hingegen musste der Salzburger Andreas Prommegger, der auf Position vier rangierte, wie in der Vorwoche in Kayseri (TUR) wegen Problemen im Lendenwirbelbereich auf einen Start verzichten.

Der Qualifikations-Schnellste Sebastian Kislinger hatte im Viertelfinale gegen den Polen Kwiatkowski das Nachsehen und wurde als bester Österreicher Fünfter in Scuol. Für Karl war ebenfalls in der Runde der letzten Acht beim Slowenen Mastnak Endstation, womit sich der Wilhelmsburger auf Platz sieben klassierte. Im PGS-Weltcup stieß Karl dennoch auf Rang drei vor. „Ich bin fast ein wenig überrascht, dass es für mich noch der dritte Platz geworden ist, da ich ja aufgrund meiner Sprunggelenks-Verletzung die Dezember-Rennen auslassen musste und ich auch zu Jahresbeginn in Lackenhof noch nicht wirklich konkurrenzfähig gewesen bin“, war bei Karl die Freude daher sehr groß.