St. Pöltner PeeWees starten neu durch. Sieg und Niederlage zum Auftakt für die St.Pöltner PeeWees. Team wurde heuer mit jungen Spielern umgekrempelt.

Von Claus Stumpfer. Erstellt am 21. Mai 2019 (01:08)
privat
PeeWees-Coach Sabine Siedler (vorne, 2. v. r.) geht mit vielen jungen Talenten erwartungsfroh in die neue Saison.

Die Pee Wees starteten mit vielen neuen Gesichtern in die Saison. Gleich vier Mädchen gaben ihr Debüt am Softballfeld. „Anja Gradinger, Alina Sautner, Lea Wandl und Alina Hanschke sahen ihrem ersten Einsatz mit viel Vorfreude aber auch Aufregung entgegen“, weiß Coach Sabine Siedler.

Im ersten Spiel gegen die Wiener Spielgemeinschaft Banshees/Wanderers 2 ging es für die Pee Wees sehr gut los. Einem Homerun von Michaela Schweighofer folgten ein Double von Siedler und Alecia Hartweger — 8:0 nach dem ersten Inning! Durch weitere sehr gute Schläge von Elisabeth Fuchs, Kathi Latif und einem Triple von Michaela Schweighofer wurde die Führung mit jedem Inning erhöht. Die Banshees hatten auch der starken Pitcherleistung von Kathi Latif nicht viel entgegenzusetzen und nach dem vierten Inning trat die Mercy-Rule in kraft — 16:2-Sieg!

Sieg vor Augen

Alecia Hartweger startete als Pitcherin im zweiten Spiel gegen die Athletics aus Attnang. Auch da begannen die PeeWees sehr gut und führten nach dem dritten Inning 5:1. „Dann aber stellten sich die Gegnerinnen immer besser auf die Pitches ein und es gelang ihnen in einem sehr spannenden vierten Inning auf 5:5 heranzukommen“, erzählt Siedler.

Den Sieg vor Augen und durch fehlende Routine der Pee Wees kam es zu einem entscheidenden letzten Durchgang und da waren die Athletics die nerven- und spielstärkere Mannschaft. Sie konnten fünf Runs erzielen und die Pee Wees holten nicht genügend auf. Das Spiel ging mit 10:6 an die Athletics.

Trotzdem war Siedler nicht unzufrieden; „ Es gab viele sehr gute Spielzüge und die Schlagleistung, besonders im ersten Spiel, war sehr gut. Die Routine kommt mit jedem weiteren Spiel.“