Olympiazentrum in St. Pölten eröffnet. Am Mittwoch wurde das Olympiazentrum in St. Pölten feierlich eröffnet.

Von Redaktion noen.at. Erstellt am 23. Mai 2019 (11:46)

„Das neue Olympiazentrum ist eine unglaublich tolle Auszeichnung, eine Bestätigung unserer Leistungen und die Chance, Niederösterreich noch stärker als Sportland zu positionieren“, sagte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner beim Olympiazentrum-Opening in St. Pölten. „Dass ab sofort Sportwissenschaft, Sportmedizin, Sportpsychologie, Physiotherapie, Ernährungswissenschaft und Karriereplanung unter einem Dach angeboten werden, ist im Kombination mit der hohen fachlichen Kompetenz und der modernen Infrastruktur im Sport.Zentrum Niederösterreich Grundvoraussetzung für die Zertifizierung zum Olympiazentrum“, betonte die Landeshauptfrau.

Österreich könne sehr stolz auf seine Sportler und ihren Mut, ihre Disziplin und ihr hartes Training sein. Dazu brauche es aber auch die notwendige Infrastruktur: „Wenn es mit dem neuen Olympiazentrum gelingt, möglichst viele Medaillen zu holen, haben wir vieles richtig gemacht“, so Mikl-Leitner.

"Im Sommerbereich die Lücke zum Wintersport schließen" Karl Stoss

Sportlandesrätin Petra Bohuslav zeigte sich sehr stolz, dass so viele tolle Sportlegenden zum Opening des Olympiazentrums nach St. Pölten gekommen sind. „Es ist eine große Ehre, das siebente Olympiazentrum in Österreich zu haben und vom sporttherapeutischen bis zum –wissenschaftlichen Bereich alles anbieten zu können, was Spitzensportler brauchen. Wenn sich Spitzenathletinnen wie Ivona Dadic und Beate Schrott hier wohlfühlen, zeigt das unseren erfolgreichen Weg“, meinte Bohuslav.

ÖOC-Präsident Karl Stoss sagte: „Niederösterreich hat für Olympische Spiele immer ein sehr großes Kontingent an Sportlern gestellt und verfügt zudem über eine unglaublich tolle Infrastruktur“. Von den österreichischen Olympiazentren erwarte er sich insbesondere, im Sommerbereich die Lücke zum Wintersport zu schließen.

Claus Stumpfer

Verbunden war das Olympiazentrum-Opening mit einem Wettkampf von sieben Teams aus den Olympiazentren beherbergenden Bundesländern Vorarlberg, Tirol, Salzburg, Kärnten, Oberösterreich, Wien und Niederösterreich. Für Niederösterreich traten u. a. Michaela Dorfmeister, Thomas Sykora und Franz Stocher an, für die Gästeteams u. a. Hans Enn, Claudia Riegler, Karl Schnabl, Günther Weidlinger, Theresia Kiesl, Emese Hunyady und Claudia Kristofics-Binder. Insgesamt haben es die Sportler aller angetretenen Teams auf 14 Olympiamedaillen gebracht.