Internationale Tennis-Talente begeisterten in St. Pölten

Erstellt am 18. Mai 2022 | 02:37
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Die Spring Bowl bringt Spitzentennis in den altehrwürdigen St. Pöltner Parkclub.

Österreichs Jugend hat sich bei der 42. International Spring Bowl presented by wieninvest beim Union Parkclub St. Pölten deutlich besser geschlagen als in der Woche davor beim ITF-J2-Sandplatzturnier in Villach.

Dennoch hat sich am Freitag die letzte rot-weiß-rote Titelchance zerschlagen. Für Claudia Gasparovic ist im Mädchenbewerb des U-18-Jugendturniers im Halbfinale Schluss gewesen. Das 17-jährige NÖTV-Ass (ITF 648) war nur mit einer Wildcard im Hauptbewerb untergekommen. Letztlich unterlag sie nach zuvor drei Matchsiegen der sechstgereihten Belgierin Amelia Waligora (ITF 97) 3:6, 1:6.

Ihre Bezwingerin fand aber selbst im Finale gegen die drittgesetzte Russin Anastasiia Gureva (ITF 65), die bereits im Vorjahr in Tribuswinkel dabei war, ihre Meisterin.

Im Burschenfinale standen sich die Nummer eins und zwei gegenüber: Der Franzose Paul Barbier Gazieu (ITF 64) hatte aber gegen US-Boy Alexander Frusina (ITF 56), der in Runde eins fast am Südstadt-Schützling Joel Schwärzler gescheitert wäre und im Viertelfinale dann mit Matthias Ujvary auch den letzten Österreicher eliminiert hatte, wenig Mühe.

Im Doppel setzten sich bei den Jungs die zweitpositionierten Matej Dodig (Kroatien) und Hayato Matsuoka (Japan) im Finale gegen Idriss Haddouch (Belgien) und Alexander Orlov (Schweiz) mit 6:3, 6:4 durch. Bei den Girls triumphierten die topgesetzten Carolina Kuhl (Deutschland) und Nina Vargova (Slowakei) 6:4, 6:2 über die drittgesetzten Renata Jamrichova (Slowakei) und Natacha Schou (Dänemark).

Am Rande der Spring Bowl wurde am Freitag in der Tennishalle in Perschling, aufgrund des starken Regens bis in die Nacht, ein spontaner U-12-Länderkampf zwischen Österreich und Ungarn ausgetragen. Für das Heimteam gingen Lea Haider-Maurer, Kara Fronek, Kian Kren, Ferdinand Grasl, Luca Lingfeld und Jakob Mittermayr an den Start.

Letztlich gingen nur die beiden Einzelmatches von Kren und Grasl verloren, und so wurde der Nachwuchs aus unserem Nachbarland mit 7:2 bezwungen. Während die Österreicher abgereist sind, waren die kleinen Ungarn aber am Springbowl-Finaltag trotz Müdigkeit nach dem anstrengenden Nachteinsatz, interessierte Zuschauer auf der Parkanlage.