St. Pölten

Erstellt am 15. Januar 2019, 02:31

von Manuel Burger

Böck mit Zaubertag. UBC-Guard war beim ungefährdeten Heimsieg gegen überforderte Salzburger der überragende Spieler auf dem Feld.

In der 26. Spielminute hatte St. Pöltens Lukas Böck (r.) bereits ebenso viele Punkte auf dem Konto.  |  Wolfgang Mayer

ST. PÖLTEN - SALZBURG 84:65. Die Revanche für die knappe Niederlage in Salzburg ist dem UBC geglückt!

Lukas Böck war mit 30 Punkten (bereits 26 in Minute 26) der Vater des Erfolgs. „Er war sehr, sehr stark und von ihnen nicht zu stoppen“, zeigte sich auch St. Pöltens Headcoach Andreas Worenz angetan. Im dritten Viertel erzielte das Duo Böck (12)/Nico Kaltenbrunner (11) gleich 23 der 25 UBC-Punkte. „Nico hat gezeigt, was ihn im steckt“, so Worenz.

Nach furiosem Start (8:0 nach 72 Sekunden) lag St. Pölten im zweiten Viertel zum ersten Mal hinten, in Minute 17 sogar mit sechs Punkten: 20:26. Die Umstellung von Mann- auf Zonenverteidigung fruchtete. Worenz: „Wir haben dann ganz smart gespielt.“ Ein 11:0-Lauf wendete das Blatt, zur Pause lag der UBC wieder mit neun Zählern vorne. „Die zweite Hälfte haben wir dann dominiert.“ Und das, obwohl Kapitän Martin Speiser mit einer Knöchelverletzung vom Feld musste. „Das wäre der Supergau“, hofft Worenz auf keine schlimme Verletzung, nachdem das Lazarett nach wie vor groß ist.

Mit Selbstvertrauen geht es nun für den Tabellenvierten am Samstag nach Mistelbach. „Es war wichtig zu sehen, dass wir scoren können“, meint der Headcoach.