Böheimkirchen

Erstellt am 04. Dezember 2018, 01:52

von Claus Stumpfer

Böheimkirchen feiert überzeugenden Sieg. Böheimkirchen macht nach einem „Hänger“ im zweiten Satz kurzen Prozess und besiegt Sokol klar mit 3:1.

Jubeltraube. So sah man die Hot Shots recht häufig. Gegner Sokol hatte in Böheimkirchen hingegen nicht viel zu lachen.  |  privat

Am Samstag wurde nicht nur das erste Türchen am Adventskalender geöffnet, sondern für Volleyballfans auch die Türen der NMS Böheimkirchen. Die Hot Shots daheim empfingen das Zweierteam von NÖ Sokol aus Schwechat.

Die Fans waren zahlreich erschienen. „Es herrschte gleich zu Beginn eine ganz tolle Stimmung in der Halle. Erstmals wurden Jingles zwischen den Ballwechseln und Satzpausen eingespielt. Danke an unsere Freunde und Fans“, war Karoline Winter beeindruckt von der Heimspielatmosphäre.

Aufgeputscht vom fanatischen Publikum begann das Match ganz nach Wunsch der Heimischen. „Mit viel Druck am Service und starker Feldverteidigung erarbeiteten wir uns in Satz eins zahlreiche Punktchancen und verwandelten den zweiten Satzball zum 25:21“, freut sich Coach Matthias Poller.

Doch nicht zum ersten Mal in dieser Saison geriet das Böheimkirchner Team rund um Zuspielerin Marie-Lena Bruckner nach der ersten Satzpause ins Wanken. „Sokol setzte unsere Annahme zu Beginn von Satz zwei enorm unter Druck. Unerklärlicherweise kamen zudem viele unnötige Fehler unsererseits hinzu“, ist für Poller der deutliche Satzverlust kaum zu erklären.

Es dauerte bis zu einer Sprungservice-Serie von Außenangreiferin Verena Schwinski Mitte des dritten Satzes, bis sich die Hot Shots wieder erfangen hatten. „Sicherlich eine Schlüsselszene im Match! Wir haben den Gegner nicht mehr aus der Position gelassen und keine Fehler mehr gemacht.“

Böheimkirchen besinnt sich nochmals

Mit neuem Schwung agierten die Heimischen wieder souverän in allen Spielelementen und neben Neo-Mittelblockerin Daniela Grabmayer, die sich bereits gut ins Team eingefügt hat, konnten auch die beiden U-17-Nachwuchsspielerinnen Nina Kerschner und Alexandra Raidl erste Erfahrungen in der 1. Landesliga sammeln. Mit jeweils 25:18 gingen die Sätze drei und vier deutlich an die Hot Shots.

„Unser Angriffsspiel speziell aus der Verteidigung heraus hat heute – bis auf den Hänger in Satz zwei – sehr gut funktioniert. Nur durch Service-Serien konnte der Gegner das Match offen halten, aber auch das haben wir in den Griff bekommen“, ist Poller zufrieden mit der Leistung des gesamten Teams.