Panthers legen im Meister-Play-off vor. Herren gewinnen erstes Spiel im Meister-Play-off gegen Aich/Dob mit 3:0. U-17-Damen stehen im NÖ Landesfinale.

Von Claus Stumpfer. Erstellt am 27. Februar 2018 (01:22)
Stefan Mayerhofer einmal in anderer Funktion. St. Pöltens Mittelblocker entdeckt im Meister-Play-off auch sein talent fürs „baggern“.Stumpfer
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Am Samstag empfingen die St. Pöltner Panthers Gäste aus Kärnten. Mit dem Team SK Aich/Dob 2 kam ein Team, welches im Grunddurchgang der 2. Bundesliga in der Parallelgruppe gespielt hatte. „Wir wissen nicht viel über ihre Spielweise beziehungsweise Stärken und Schwächen“, war St. Pöltens Trainer Manuel Leitgeb vor der Begegnung gespannt, was die Zweiermannschaft des Bundesliga-Topteams zu bieten haben würde.

Den St. Pöltnern kam sicher zugute, dass Aichs Einsertruppe international im Einsatz war, und daher keine Spieler von oben eingesetzt werden konnten. Trotzdem wurde es den Panthers noch einfacher gemacht, als erhofft.

Trotz zweier Ausfälle — Aigner Schulterverletzung, Köstler „grippig“ — war man gut eingestellt, sodass die HTL-Halle als Festung weiter ausbaut werden konnte. Erfreulich war auch die Rückkehr zweier Langzeitverletzten. Jakob Higer und Alex Wittmann standen am Platz!

Gleich im ersten Satz setzte man sich frühzeitig ab und hat den Vorsprung nicht aus der Hand gegeben — ein sicherer 25:19-Satzsieg!

„In den zweiten Satz sind wir dann aber sehr unkonzentriert gestartet“, musste Leitgebs Truppe daher einem Rückstand hinterherhecheln. Bei 10:10 war aber der Anschluss geschafft, dann ging es eine Zeit lang hin und her, ehe sich die Hausherrn erneut absetzen konnten, um den Satz mit 25:19 für sich zu entscheiden.

Aich/Dob 2 diesmal als resignierender Haufen

Im dritten Satz zeigten die Gäste dann schon Auflösungserscheinungen. „Irgendwie hatte man das Gefühl, dass es Unstimmigkeiten in der Mannschaft aus Kärnten gab“, fand auch Panthers Pressesprecher Harald Hofko.

Nichtsdestotrotz stemmten sie sich gegen die USP-Jungs, jedoch ohne Erfolg. 25:18 lautete der Endstand und somit bejubelten die Fans, die erst nach und nach in die Halle kamen, weil sich der früherer Spieltermin offenbar nicht durchgesprochen hatte, einen 3:0-Auftaktsieg im Meister-Play-off der 2. Bundesliga.

„Ich merke, dass meine Burschen vom Grunddurchgang ein wenig ausgepowert sind, Wehwechen kommen nun raus. Aber wir werden weiterhin konzentriert trainieren und in jedem Spiel unser Bestes geben“, meinte Leitgeb.