Erstellt am 13. März 2018, 01:17

von Claus Stumpfer

St. Pöltner können Partie noch drehen. Panther gewinnen gegen Wr. Neusatdt und Liebenau. Hot Shots verlieren Krimi gegen die Südstädterinnen ganz knapp.

Mnauel Leitgeb und seine Panther behielten gegen Wr. Neustadt in einer dramatischen Partie die Oberhand.  |  NOEN, Stumpfer

Eine Doppelrunde stand für die St. Pöltner Panther am Wochenende in der heimischen HTL am Programm. Den Auftakt machte am Samstagabend das Derby gegen Wr. Neustadt. Und zwei Sätze lang sah es nicht gut für die Hausherrn aus. Die Truppe von Trainer Manuel Leitgeb kämpfte zwar, lag aber nach engen Sätzen 0:2 zurück.

„Doch die Chance als bestes NÖ-Team das Meister-Play-off zu beenden, trieb uns dann doch nochmals richtig an“, schildert der Coach. Und seine Truppe schaffte, angefeuert von den Fans, die kurioserweise im Meister-Play-off nicht mehr ganz so zahlreich in die Halle kommen wie im Grunddurchgang, den Turnaround — 3:2- Sieg.

Am Sonntag gab‘s dann eine Matinee und auch bei dieser behielten die St. Pöltner mit 3:1 gegen Graz Liebenau die Oberhand. Das letzte Heimspiel steigt am 7. April (19 Uhr) gegen Hausmannstätten.

Frauen-Landesliga: Ein packendes Match lieferten sich am Sonntag die Hot Volleys und die Südstädterinnen in der 1. Landesliga. „Dabei galten wir laut Tabelle als krasse Außenseiter“, war für Trainer Matthias Poller von einem Niveauunterschied aber nichts zu merken. Nachdem die Hot Shots in den ersten beiden Sätzen jeweils bis zur zweiten technischen Auszeit in Führung gelegen waren, zogen die Gäste aber im Endspurt noch jeweils an den Heimischen vorbei (21:25, 19:25).

Den Zusehern wurde in Satz drei jedoch ein Volleyballkrimi geliefert. Südstadt setzte sich leicht ab, erspielte sich drei Matchbälle, die allesamt abgewehrt werden konnten. Die Halle tobte, als die Böheimkirchnerinnen wenige Minuten später ihren zweiten Satzball zum 28:26 nutzten.

Und in der Tonart ging es weiter! Lange, spektakuläre und intensive Ballwechsel kennzeichneten Satz Nummer vier. Beim Stand von 23:23 hielt es niemanden mehr auf den Sitzen. Südstadt punktete und hatte den nächsten Matchball. Die Hot Shots wehrten einen weiteren Matchball ab und erspielten sich ihrerseits einen Satzball zum 26:25. „Die Chance zum Satzausgleich war vorhanden, doch der Angriff blieb am Netzband hängen“, ärgert sich Poller. Die Südstädterinnen nutzten die weiteren Chancenund gewannen den Satz mit 28:26.