Zwei Mann sind für Tulln im Finale gesperrt. Tulln gewann das Spiel in Amstetten, verlor aber Florian Fuchs und Mario Schatz, die auch im Finale gesperrt sein dürften.

Von Wolfgang Stritzl. Erstellt am 05. Februar 2020 (01:23)
Im Vorjahr jubelte Tulln in Stockerau über den Landesmeistertitel, heuer möchte man ihn vor eigenem Publikum feiern.
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Tulln steht im Finale. Der EHC ist drauf und dran, den Landesmeistertitel zu verteidigen. Es wäre der fünfte in der 32-jährigen Vereinsgeschichte des EHC Tulln.

Die Rosenstädter werden die Finalspiele vermutlich ohne Florian Fuchs und Mario Schatz bestreiten müssen. Beide fassten beim Halbfinale in Amstetten eine Matchstrafe aus. Von einer Sperre von mindestens zwei Spielen ist auszugehen. „Denn bei einem wird es nicht bleiben“, befürchtet Trainer Patrick Privoznik, der die Partie in Amstetten aus beruflichen Gründen verpasste. Aus der Entfernung kritisierte er die Referees: „Das ist ein unnötiger Eingriff in die Meisterschaft. Die Sperre kann Spiele entscheiden. Eine Spieldauer-Strafe hätte ausgereicht, die Matchstrafe war absolut nicht notwendig.“ Schatz befreite sich bei einer Rangelei aus dem Schwitzkasten, Fuchs „hat herum gestoßen“.

Der zweite Finalist wird frühestens am Mittwoch ermittelt. Das für Samstag angesetzt gewesene Halbfinale in Mödling musste aufgrund des warmen Wetters verschoben werden. Trautmannsdorf hat das Hinspiel mit 9:5 für sich entschieden, ein allenfalls notwendiges drittes Spiel findet am 8. Februar in Mödling statt.

Privoznik ist jeder Gegner recht. „Mir ist egal, ob Mödling oder Trautmannsdorf. Im Finale werden die Karten sowieso neu gemischt. Es wird auf die Tagesverfassung ankommen.“

Der EHC Tulln, der das Heimspiel gegen Amstetten mit 12:3 für sich entschieden hatte, setzte sich in Amstetten locker durch. Stephan Fellinger fungierte als Head-Coach. Tulln erwischte einen optimalen Start, ging mit 2:0 in Führung und reagierte auch gut auf das zwischenzeitliche 2:3-Anschlusstor Amstettens. Mitte des zweiten Drittels war das Halbfinale entschieden (2:6).