Gladiatoren-Kämpfe im Tullner Aubad. Tolles Hindernisrennen im Aubad. Philipp Knopf und Tina Zehetner sind die ersten Tullner Gladiatoren.

Von Wolfgang Stritzl. Erstellt am 30. Oktober 2019 (01:48)
Sportunion Tulln
Wer „Gladiator“ werden wollte, musste spektakuläre Hindernissenehmen.

Der 1. Tullner Gladiator ist erfolgreich zu Ende gegangen. 80 Hartgesottene nahmen im Aubad die mit acht anspruchsvollen Hindernissen gespickte 800-Meter-Strecke in Angriff. Besonders spektakulär war die 60-Meter-Rutsche vom Rodelberg hinab in ein Schlammbecken. Zu Staubildungen kam es vor den Hindernissen nicht, dafür sorgte der einzigartige Modus, der bei den Startern auf große Begeisterung stieß. So gab es vier Vorläufe, drei Qualirunden, zwei Halbfinale und das große Finale mit jeweils nur 20 Startern. Über ihr Weiterkommen informierten sich die Hindernis-Läufer auf drei großen Flatscreens.

Die 24 Frauen und 46 Männer wurden nicht gesondert gewertet, „einziger Unterschied war, dass die Damen nur einen anstatt zwei Sandsäcke den Rodelberg hinauf schleppen mussten“, so Hannes Blauensteiner, der mit seinem 25-köpfigen Team der veranstaltenden Sportunion Tulln für die reibungslose Organisation verantwortlich zeichnete. Die Aufbauarbeiten nahmen eine Woche in Anspruch.

Lokalmatadorin Tina Zehetner, selbst erfolgreiche Triathletin, war die einzige Frau im Finale. Sie und Herren-Sieger Philipp Knopf gewannen neben dem Titel „Tullner Gladiator“ einen 5-kg-Kartoffel-Sack. Als Zweiter kam der Tullner Daniel Süß ins Ziel.

Geniales Rennen, sensationelles Feeback

„Das Rennen war absolut genial. Wir haben von den Startern ein sensationelles Feedback bekommen“, strahlte Blauensteiner mit der Sonne um die Wette. Für mystische Stimmung sorgte der anfängliche Nebel, für Gänsehautmomente das Abspielen der österreichischen Bundeshymne vor dem Start. Beste Stimmung garantierte Moderator Markus Floth. Für Zuschauer und Teilnehmer gab es ein beheiztes Zelt mit Bewirtung. Die Siegerehrung nahm Bürgermeister Peter Eisenschenk vor.

Eine Fortsetzung im nächsten Jahr ist fix. „Das Datum steht schon fest“, schmunzelt Blauensteiner. Die zweite Auflage wird wieder am Nationalfeiertag über die Bühne gehen. Zwischen Halbfinale und Finale ist ein Fun-Bewerb für Jedermann geplant, bei dem es nicht um Zeiten, sondern die beste Kostümierung gehen soll.