Tulln steht im Regionalliga-Finale. Nach dem Sieg in Graz ist der UHC nicht mehr von Platz eins zu verdrängen. Im Finale um Bundesliga-Aufstieg.

Von Wolfgang Stritzl. Erstellt am 10. April 2019 (02:38)
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Tulln hat den ersten Matchball genutzt und steht im Regionalliga-Finale, das am das am 18. und 25. Mai ausgetragen wird. Das Auswärtsspiel gegen Fünfhaus am 1. Mai hat nur noch statistischen Wert, der UHC ist in der Gruppe Ost nicht mehr von Platz eins zu verdrängen.

Graz war ein lästiger Gegner. Tulln lief in der ersten Halbzeit immer einem Rückstand hinterher, der bis zu vier Toren anwuchs (10:14, 24.).

Die zweite Hälfte gehörte aber den Gästen. Johann Schmölz warf das 16:16 – der erste Ausgleich nach 25 Minuten. Dann gelang das Kunststück, in Zwei-Mann-Unterzahl zum ersten Mal in Führung zu gehen.

In Unterzahl positiv bilanziert

Als Maximilian Nicolussi und Renato Matijevic eine Zwei-Minuten-Strafe absitzen mussten, traf Markus Wagesreiter zum 16:17 (36.). Zwei Mal noch ging Graz in Führung (18:17, 19:18), ab dem 19:20 aber hatte nur noch Tulln die Nase vorn.

Es war ein Krimi. Graz glich zum 24:24 und 25:25 aus, 56 Sekunden waren noch zu spielen. Ein Punkt hätte Tulln gereicht. Es wurde sogar noch ein Sieg. Philipp Wottawa traf zum umjubelten 25:26.

Trainer Jörg Sibral atmete nach dem gewonnenen Entscheidungsspiel tief durch: „Es war ein sehr harter Fight. Graz hat vor eigenem Publikum wirklich gut gespielt …“