Tullner Siegestor in der allerletzten Sekunde. Tulln ist nach dem Heimsieg gegen den schärfsten Rivalen am besten Weg, den Titel zu verteidigen.

Von Wolfgang Stritzl. Erstellt am 27. März 2019 (01:35)
Stritzl
Johann Schmölz warf in der allerletzten Sekunde das Siegestor zum 21:20 gegen die SG Langenlois.

TULLN - SG LANGENLOIS/KREMS 21:20. Das war knapp. Mit der Schlusssekunde warf Johann Schmölz das Siegestor.

Das 21:20 war die erste Tullner Führung seit dem 11:10 (28.). Zwischenzeitlich war der UHC mit fünf Toren in Rückstand gelegen (12:17) …

Der Sieg ist viel wert. Tulln ist am besten Weg, den Landesmeistertitel zu verteidigen. In der letzten Runde wäre es auswärts zum Entscheidungsspiel gegen die SG Langenlois gekommen – ein Szenario, das mit dem Heimsieg abgewendet sein dürfte.

Die Gäste waren in Bestbesetzung angereist – mit Ex-HLA-Schützenkönig Tobias Schopf an der Spitze weiterer ehemaliger Erstliga-Spieler. Als Gegner nach Tulln kam auch der Tullner Oliver Nikic, der an seiner alten Wirkungsstätte drei Mal seine Visitenkarte abgab.

Tulln biss sich an Florian Deifl, etatmäßige Nummer drei von spusu-Liga-Tabellenführer Krems, die Zähne aus. „Wir haben alleine vor dem Tor 15 Hundertprozentige verballert“, ärgerte sich Trainer Jörg Sibral über die katastrophale Chancenauswertung. Mit dem Spiel seiner Mannschaft dufte er aber zufrieden sein. „Wir haben gute Angriffe gespielt und waren bei nur 20 Gegentreffern in der Deckung sehr gut. Es war eine Vollgas-Partie, die den Zuschauern gefallen hat.“ Auch Tullns Goalie Mario Vizvary lief zur Bestform auf. „Nach der Pause hat er den Rollbalken hinunter gelassen.“