UHC Tulln ist neuer und alter Landesmeister. Tulln holt sich vorzeitig den Titel. Die volle Konzentration gilt nun den beiden Regionalliga-Finalspielen gegen Traun.

Von Wolfgang Stritzl. Erstellt am 08. Mai 2019 (01:52)
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Trainer Jörg Sibral.

Das Spiel hatte nur noch statistischen Wert, Tulln war nicht mehr von Platz eins zu verdrängen. Der UHC beendete die Regionalliga-Gruppenphase so, wie er in sie gestartet war: mit einem Sieg gegen Fünfhaus. „Es war eine sehr gute Leistung von uns. Man sieht von Spiel zu Spiel immer mehr, dass wir schon im Final-Modus sind“, so Trainer Jörb Sibral.

Jetzt geht es um alles. Nur noch Traun steht den Tullnern im Weg. Am 18. Mai steigt das Auswärtsspiel. In ihrem vorletzten Gruppenspiel feierten die Oberösterreicher einen Rekordsieg: 53:30 gegen Tirol! Um der Mannschaft die bestmögliche Unterstützung zu bieten, gibt es eine Fanbusfahrt. Am 25. Mai findet in Tulln das alles entscheidende Rückspiel statt.

LL Herren: PERCHTOLDSDORF – TULLN 16:36. Tulln steht als neuer, alter Landesmeister fest. Beim Kantersieg in Perchtoldsdorf trugen sich alle (!) Feldspieler zumindest drei (!) Mal in die Schützenliste ein. Patrik Nagy machte mit sechs Toren das halbe Dutzend voll, vier weitere Tullner gaben je fünf Mal ihre Visitenkarte ab.

Tulln trat mit einem Mini-Kader an, da das Zweierteam ein wichtiges Spiel bestritt. „Wir haben unter Wettkampfbedingungen einiges ausprobieren können.“ Zum Beispiel das Spiel Sieben gegen Sechs (ohne Tormann). Das letzte Landesliga-Spiel gegen Langenlois wurde von Sonntag auf Samstag verschoben, Austragungsort ist Krems. Tulln bestreitet das Vorspiel zum HLA-Halbfinale Krems gegen die Fivers!

BL Damen: LANDHAUS – TULLN 30:28. Im fünften Play-Off-Spiel setzte es die fünfte Niederlage. In der 37. Minute stand es Minus-Eins (20:19). In fünf Minuten zog Landhaus davon (24:19). Plus-Fünf stand es auch fünf Minuten vor Schluss. Mit drei Toren in Folge gelang Katharina Schmied, Stella Dietrich & Co. späte Resultatskosmetik.

Jede Tullner Feldspielerin steuerte zumindest ein Tor bei. „Alle haben gut gekämpft, das war das Wichtigste. Es war ein gutes Spiel von uns“, lobte Trainer Zeljko Gasperov.