Achtungserfolg für Königsbrunner Silberbauer auf Sizilien

Erstellt am 18. Mai 2022 | 02:14
Lesezeit: 2 Min
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Raphael Silberbauer trotzte auf Sizilien Starkregen und Nebel und beendete die Targa Floria auf dem guten 33. Platz.
Foto: Mattia Cannarella
Die 106. Targa Floria stand wettertechnisch unter keinem guten Stern. Der 24-jährige Raphael Silberbauer aus Königsbrunn trotzte dem Wetter und ergatterte den 33. Platz.

Die Anreise fand unter traumhaftem Frühlingswetter statt – doch es sollte nicht so bleiben! Silberbauer, erstmalig mit einem reinrassigen Rallyeauto unterwegs, konnte dieses nur fünf Kilometer vor dem Start der Rallye testen – auch noch mit Slicks und unter trockenen Streckenverhältnissen.

Kurz vor dem Start des legendären italienischen Meisterschaftslaufes, setzte jedoch Starkregen ein und verwandelte die Sonderprüfungen in eine Wasserlandschaft. Speziell die Sonderprüfungen am freitägigen Abend, wurden zur Herausforderung - zum Starkregen gesellte sich auch Nebel.

Der Wirtschaftsingenieur zeigte bei diesen Bedingungen sein Talent und konnte den Peugeot 208 R2B, mit seinem Können, auf der Straße halten und ins Etappenziel bringen.

„Eine Wahnsinnserfahrung – ich habe richtig viel gelernt!“

Am zweiten und letzten Wertungstag, waren die Streckenbedingungen zunächst besser, die letzten beiden Sonderprüfungen fanden aber wiederum unter Starkregen statt und es stellten sich technische Probleme ein. Die Sprechanlage versagte – nun war die internationale Vorerfahrung von Co Stefan Langthaler immens hilfreich.

Mit Handzeichen navigierte die Legende den Jungspund ins Ziel. Für den Königsbrunner war die Rallye mit der Zielankunft in der letzten Wertungsprüfung noch nicht zu Ende – das Getriebe begann auf der letzten SP den Dienst zu quittieren – bis zur Zielrampe waren es 35 Kilometer.

Das Duo Silberbauer/Langthaler trug den waidwunden Boliden ins Ziel und aus dem Racing–Rookie begann es zu sprudeln. „Eine Wahnsinnserfahrung – ich habe richtig viel gelernt! Daher möchte ich diese Rallye gerne nochmals fahren“. Die Nächste steht auch schon im Notizbuch und wird im Raum Perg stattfinden.