Benjamin Dam sicherte sich Sieg trotz Pannen. Der Absdorfer Benjamin Dam bewies in Ungarn Nervenstärke und entschied trotz einiger Rückschläge beide Rennen für sich.

Von Bettina Viveros. Erstellt am 28. Juli 2021 (01:11)
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Benjamin Dam zeigte in Ungarn Nerven aus Stahl und holte an beiden Renntagen Gold.
privat, privat

Das fünfte Rennwochenende in der Formel Renault Classic Austria ging am ungarischen Pannoniaring über die Bühne. Der Absdorfer Benjamin Dam konnte sich trotz Rückschläge am Ende mit dem Sieg belohnen.

Bereits das Training verlief nicht nach Plan. Aufgrund mehrerer Zwischenfälle konnte Dam die neue Strecke nicht testen. Unter anderem war der Motor defekt. Bis zum Qualifying war der Schaden repariert und Dam erreichte mit seinem Formel-Renault 2.0 eine Traumzeit von 1:47,28. Es sollte die Bestzeit an diesem Wochenende bleiben. Auch im ersten Rennen lieferte er eine Topleistung ab, erwischte einen perfekten Start und sicherte sich souverän den Sieg.

Tags darauf waren die Fahrer im Qualifying mit regennasser Fahrbahn konfrontiert. „Im Nassen war Benjamin schon zu Kart-Zeiten fast unschlagbar – das konnte er nun auch im Formel Renault unter Beweis stellen“, so Vater Andreas Dam. Allerdings verlor er in einer schnellen Kurve bei 180 km/h kurz die Kontrolle über den Wagen und dabei den Frontflügel.

Im zweiten Rennen kam es dann zum Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen drei Piloten, darunter auch Dam. Rundenlang konnte sich keiner absetzen. Schließlich übernahm der Absdorfer die Führung und konnte seinen Vorsprung ausbauen. Doch das Rennen blieb bis zum Schluss spannend. Auf der Podestspitze stand im Endeffekt abermals Benjamin Dam.