Ehre, wem Ehre gebührt. Die Stadt Tulln zeichnete knapp 100 Landes-, Bundes-, Europa- und Weltmeister für besondere Leistungen im Jahr 2018 aus. „Wir sind stolz auf unsere Sportler.“

Von Wolfgang Stritzl. Erstellt am 11. Dezember 2019 (01:24)
Sind ganz besondere Botschafter der Stadt Tulln: Die drei Red-Bull-Sportler Senad Grosic, Viktoria Wolffhardt und Marc Swoboda, flankiert von Bürgermeister Peter Eisenschenk und Wolfgang Maryhofer.
Wolfgang Stritzl

Zum bereits 46. Mal bat die Stadtgemeinde Tulln ihre erfolgreichsten Sportler vor den Vorhang. In Anerkennung für besondere Leistungen im Jahr 2018 wurden knapp 80 Glaspokale überreicht. Moderator Michael Pimiskern führte im Atrium durch die Sportpreis-Verleihung.

Besonders stolz ist Tulln auf seine „Red-Bull-Sportler“. Weltklasse-Kanutin Viktoria Wolffhardt hat im Kajak-Einer-Wildwasser-Slalom erst kürzlich das Olympia-Ticket für 2020 in Tokio gelöst. 2018 jubelte die Tullnerin über den Europameistertitel im Canadier-Einer.

Snowboard-Ass Marc Swoboda (Freundorf) und BMX-Profi Senad Grosic (sprang mit seinem Fahrrad auf und über die Bühne) gehören ebenso zur Tullner Red-Bull-Familie. „Für euch gibt es keine Schwerkraft“, staunte Pimiskern.

Bürgermeister Peter Eisenschenk und Sportstadtrat Wolfgang Mayrhofer überreichten die Auszeichnungen an 69 Sportler, eine Schule und vier Vereine. „Die Leistungen unserer Sportler erfüllen uns mit Stolz. Sie machen Werbung für ihren Sport, für ihre Vereine, aber auch für unsere Stadt. Und haben zugleich Vorbildfunktion für die Jugend“, so Mayrhofer. „Ein Dankeschön gilt auch allen Eltern, Großeltern, Trainern und Funktionären“, ergänzte Eisenschenk, der seine Rede mit einem Zitat schloss: „Der Weg ins Unglück ist zu vergleichen. Aber da sind die Sportler die große Ausnahme.“

Vorführungen der Rosen-Ballettschule Tulln und des Taekwondo-Vereins rundeten das Programm ab.

In der Stadtgemeinde Tulln gibt es 49 Sportvereine mit 6700 aktiven Sportlern. 2400 davon sind Jugendliche. Um den Athleten bestmögliche Unterstützung angedeihen zu lassen, wurde die Sportförderung von 135.000 Euro auf 160.000 Euro angehoben. Mayrhofer: „Hinzu kommt, dass wir den Vereinen unsere Sporthallen kostengünstig zur Verfügung stellen.“