15 Medaillen zum Saisonabschluss für Tangun Tulln. Voller Erfolg für den Tangun Tulln bei den steirischen Landesmeisterschaften.

Von Bettina Kulmer. Erstellt am 18. Dezember 2019 (01:39)
Landesmeisterschaft. Coach Mio Cosic mit der Tulln Erfolgstruppe: Johannes Lehner, Leon Cosic, Matthias Lehner, Anna Cosic, Hassan Hossaini und Lena Edelmayer (v.l.).
privat

Zum Ende der Meisterschaftssaison nahmen fünf Tangun-Sportler an der steirischen Landesmeisterschaft in Sinabelkirchen teil. 15 Medaillen schauten dabei heraus.

Gestartet wurde in den Bewerben Schattenkampf (Poomsae), Vollkontaktkampf (Kyorugi) und Speed-Break (Bruchtest auf Zeit). Die ersten sechs Medaillen gab es im Poomsae, wo alle angetretenen Tullner am Podest landeten. Anna Cosic sicherte sich Gold, Bruder Leon Cosic Silber und Kollege Johannes Lehner wurde in seiner Kategorie Dritter. Weitere Erfolge verbuchte das Trio in den Paar- und Teambewerben.

Bei der Disziplin Speed-Break ging es darum, dass die Teilnehmer so schnell wie möglich drei Bruchtests mit verschieden Techniken durchführten. Auch hier wurden fast alle vorderen Plätze von den Tullnern beherrscht. Einzig der oberste Stockerlplatz blieb einem Steirer. Zweiter Platz und Silber ging an Anna Cosic, dritter Platz und Bronze an Johannes Lehner und am vierten Platz trafen sich ex aequo Matthias Lehner, der Bruder von Johannes Lehner und Leon Cosic.

Bei der Herrenklasse konnte Hassan Hossaini eine Bronzemedaille gegen die steirische Übermacht für die Tullner ergattern.

Zu guter Letzt stand noch der Vollkontaktkampf an. Hier traf Johannes Lehner auf einen übermächtigen Gegner im Halbfinale und gewann Bronze. Im Finale der Schüler traf Tulln auf Tulln. Wie bei der Klubmeisterschaft (s. Kasten rechts) hieß es Leon Cosic gegen Matthias Lehner. Letzterer zog knapp den Kürzeren und wurde Zweiter.

Für die am schnellsten errungene Goldene sorgte Anna Cosic. Innerhalb von zehn Sekunden hatte sie den Kampf entschieden. Auch für Hassan Hossaini gab es Gold bei den Herren. Für eine Sensation sorgte die 13-jährige Lena Edelmayer, die bei ihrer ersten Meisterschaft startete und prompt siegte.