Tulln

Erstellt am 29. Juni 2018, 08:23

Starke Leistungen beim Rosenarcadelauf 2018. Läufer und Zuschauer waren von der Veranstaltung gleichermaßen begeistert. Mehamad Jakob gewann wieder.

Der Tullner Rosenarcadelauf erlebte seine bereits achte Auflage. 800 Starter sorgten für ein ähnlich starkes Teilnehmerfeld wie im Vorjahr. „Bei den Staffeln haben wir extrem zugelegt“, freute sich Johannes Blauensteiner über die Nennung von mehr als 80 (!) Staffeln. Bestens gebucht war die Kategorie „Tullns schnellste Firma“.

Der Tullner Rosenarcadelauf zeichnete sich auch heuer durch ein attraktives Programm, hohe Sicherheitsstandards, eine kompakte und einzigartige Streckenführung samt Passage durch das Einkaufszentrum und eine begeisternde Kulisse aus.

Markus Floth, Tullns beste Stimme in Sachen Sport, und Michael Pimiskern waren ein tolles Moderatoren-Team. Punkten konnten die Veranstalter (Team Sportpraxis) auch mit ihrer Herzlichkeit. Rennleiter Bernhard Url und Johannes Blauensteiner feuerten die vielen Starter an, klatschten mit ihnen ab, freuten sich mit allen, die ins Ziel kamen.

Mehamad Jakob verteidigte Titel

Bei bestem Laufwetter wiederholte Mehamad Jakob seinen Sieg vom Vorjahr. Der seit zweieinhalb Jahren in Österreich lebende Sudanese knallte eine Top-Zeit auf den Asphalt, verbesserte über die 9,6 km seine Siegerzeit aus 2017 um mehr als eine Minute (33:25,1 Minuten). Als Jakob in die dritte und letzte Runde ging, hatten andere noch nicht einmal eine geschafft …

Nur 19 Männer waren schneller als die beste Dame. Anna Holzmann (Zwettl), die drei Tage zuvor auch schon den Ruppersthaler Weintraubenlauf gewonnen hatte, trug sich auch in Tulln in die Siegerliste ein. Welche Taktik sie gewählt hat? „Ich war völlig planlos und bin von Runde zu Runde schneller geworden …“

40 freiwillige Helfer sorgten für beste Bedingungen. Verköstigt wurden die hunderten Läufer von den Albrechtsstuben.

Johannes Blauensteiner hatte übrigens doppelten Grund zur Freude. Sein Sohn Tobias, erst im April 7 Jahre jung geworden, gewann die U-8-Wertung und landete nach Langenschönbichl, Sieghartskirchen und Ruppersthal den vierten Sieg in Serie.
Das durchwegs gute Feedback der Teilnehmer bestärkte die Veranstalter in ihrem Tun. „Dass alle Kinder ein Eis bekommen haben, ist bei den Kleinen natürlich sehr gut angekommen“, schmunzelte Blauensteiner.

Einziger Wermutstropfen einer ansonsten perfekten Veranstaltung war der starke Regen, der kurz vor der Siegerehrung einsetzte.